Für schwere Unfälle oder lebensbedrohliche Situationen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt gibt es europaweit die einheitliche Notfallnummer 112. Doch wer hilft, wenn man sich nachts oder am Wochenende leicht verletzt hat oder eine schwere Grippe einen ans Bett fesselt? Unter der Rufnummer 116 117 ist bundesweit aus allen Telefonnetzen ohne Vorwahl der ärztliche Bereitschaftsdienst zu erreichen. "Auch außerhalb der Sprechzeiten können Patienten damit ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen", sagt Stephan Preisz von der AOK-Direktion Coburg. Wer unter 116 117 anruft, bekommt einen diensthabenden Arzt in der Nähe genannt. In Bayern gibt es flächendeckend einen hausärztlichen Bereitschaftsdienst. red