Schulanfang in Bayern. Nicht alle Kinder werden mit dem Bus oder von ihren Eltern zur Schule gefahren, einige sind auch zu Fuß unterwegs. Und auf dem Schulweg lauern in der heutigen Zeit einige Gefahren. Deshalb verteilt der ADAC an Erstklässler im gesamten Bundesgebiet wieder etwa 750 000 Warnwesten.
Mit dieser Aktion will die ADAC-Stiftung "Gelber Engel" mithelfen, dass die Kinder in der beginnenden dunkleren Jahreszeit im Straßenverkehr deutlicher sichtbar und wahrgenommen werden.
Erhard Eckert vom ADAC-Team Nordbayern übergab die gelben Westen an die 15 Abc-Schützen in der Grundschule Trebgast. Er konnte dabei mit Genugtuung feststellen, dass einige Kinder mit dem Begriff ADAC schon etwas anfangen konnten. Elisabeth wusste zum Beispiel, dass der Rettungshubschrauber bei der Bergung von Verletzten hilft. Auch Jason wusste Bescheid. Schließlich ist auf seinem Schulranzen ein ADAC-Fahrzeug abgebildet. "Ich weiß auch, wann ich über die Straße gehen darf, weil ich zu Hause eine Ampel bekommen habe", konnte er weiter punkten.
Eckert wünschte sich, "dass das Tragen der Weste für die Kinder zur Selbstverständlichkeit wird". Die Anzahl der Schulwegunfälle in Oberfranken sei 2015 im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen. Deshalb sei es wichtig, dass auch die Eltern mithelfen und auf ihre Kinder einwirken. hd