Bad Kissingen — Mineralwasser muss hierzulande von "ursprünglicher Reinheit" sein. Das bedeutet, es dürfen keine nennenswerten Spuren von Stoffen vorhanden sein, die beispielsweise von Agrochemikalien und Arzneimitteln stammen. Deutschland ist aber wiederum ein vergleichsweise dicht besiedeltes Land. Umso mehr Aufwand betreiben die deutschen Mineralbrunnen, um ihre Quellen zu sichern. In diesem Zusammenhang sieht es die Branche als ihre Verpflichtung an, auf die immensen Gefahren unserer natürlichen Trink- und Mineralwasservorkommen durch zweifelhafte Techniken wie das Fracking hinzuweisen. So auch beim 9. Bad Kissinger Mineralwassertag in Bad Kis singen. Dieser wird vom hiesigen Institut Romeis für Führungskräfte aus der Mineralwasserbranche ausgerichtet und lockte über 80 Gäste aus Deutschland und Österreich an. Die Themenpalette umfasste branchenpolitische Aspekte, Fragen der Qualitätssicherung, Handelsstandards, Rückstandsanalytik, Hygiene, Produktionstechnik und Abwehr möglicher krimineller Akte. Fazit der Moderatorin Dipl.-Ing. Ingrid Schmittnägel, Romeis-Geschäftsführerin: "In der Mineralwasserbranche gibt es kein Ausruhen, um die Qualität dieses Lebensmittels zu erhalten." red