von unserem Mitarbeiter Bastian Bieberbach

Coburg — Am Sonntag endet die Vorrunde und die Frage des 15. Spieltages lautet: Kann der TSV Sonnefeld dem TSV Pfarrweisach die Herbstmeisterschaft noch streitig machen?
Sieben Siege aus acht Spielen sammelte der TSV Sonnefeld zuletzt und empfängt nun den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Neustadt. Marco D'Antimis Elf verlor acht Mal in Folge und musste mit Kaldasch und Rosenbauer zwei weitere Akteure auf die Verletztenliste aufnehmen. Bei der Heimelf überragt derzeit Spielertrainer Bastian Renk, der in den letzten acht Spielen zwölf Mal und dabei acht Tore in den letzten vier Partien erzielte. Kaum vorstellbar, dass Marco D'Antimi und seine Jungs ein Rezept finden, diesen Renk in Galaform stoppen zu können.
In Niederfüllbach stehen sich das bislang unfairste gegen das fairste Team gegenüber. Die TSG sammelte neben fünf Platzverweisen schon 42 gelbe Karten, während Einberg erst eine rote und 20 gelbe Karten hinnehmen musste. Aber danach fragt nach Saisonende keiner und die Heimelf will nach dem Dreier in Wildenheid auch zuhause nachlegen, um das Polster zu den Relegationsplätzen zu vergrößern.
Im Match Schwabthal gegen Ahorn treffen unterschiedliche Auffassungen aufeinander. Die Hausherren, mit dem schwächsten Angriff der Liga, gewannen und verloren noch kein Duell mit mehr als zwei Toren, während die Spvg neben einem 8:1-Sieg in Sonnefeld auch schon eine 0:5-Pleite einstecken musste. Der Aufsteiger aus Ahorn liegt gut im Soll und könnte sich zum Vorrundenende schon vorentscheidend ins gesicherte Mittelfeld verabschieden.


Wer kassiert die 3. Niederlage?

Sowohl der SV Ketschendorf als auch SC Sylvia Ebersdorf sind gut in Form. Beide Mannschaften kassierten erst zwei Niederlagen und die gastgebende Schubarth-Truppe könnte mit einem Sieg an der Sylvia vorbeiziehen. Ebersdorfs Trainer Olaf Teuchert hingegen will mit seinen Jungs nach drei Siegen diese Serie weiter ausbauen.
Ebenfalls gut in Schuss ist die Spvg Eicha und verlor, wie der kommende Gegner aus Staffelstein nur eines der letzten vier Spiele. Coach Werner Gückel wird einen Matchplan brauchen, um die beste Abwehr der Liga zu knacken, um weiter den Aufwärtstrend beizubehalten.
Eine hochinteressante Partie wird zwischen dem zwei besten Heimteam gegen den Tabellenführer erwartet. Großgarnstadt will zum Ende der Vorrunde dem TSV Pfarrweisach die erste Auswärtsniederlage beibringen und sich selbst noch besser positionieren.
Im Duell zwischen den Coburg Locals und dem TSV Oberlauter, die mit sechs Unentschieden die Remiskönige der Liga sind, brauchen beide Teams zwingend Punkte. Bereits 31 Mal schlug es bei den beiden Aufsteigern ein und Ziel ist es natürlich, die defensiven Schwächen abzustellen.
Dass Gegentore nicht zwingend das Maß aller Dinge sind, beweist der SV Heilgersdorf. Mit 34 stellt die Rödel-Elf die zweitschwächste Defensive, um sechs schwächer als der Gastgeber Schwürbitz. Aber nach 14 Spielen stehen acht Punkte mehr für den SVH in der Tabelle.