Coburg — Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen sucht, auf Anfrage von Betroffenen, Angehörige von Menschen mit selbstschädigendem Verhalten. Dies teilt die Stadt Coburg mit. Viele Angehörige fühlen sich überfordert mit dieser Persönlichkeitsstörung des Jugendlichen, Partners oder Freundes. Sie müssen mit der Unberechenbarkeit der Betroffenen klarkommen und Schwierigkeiten in den zwischenmenschlichen Beziehungen aushalten. Eltern fragen sich, ob sie ihrem Kind nicht genügend Liebe gegeben haben oder ihr Erziehungsstil falsch war. Partner oder Kollegen fragen sich, ob ihr Verhalten die Selbstverletzung ausgelöst hat. Zurück bleiben Schuldgefühle und Hilflosigkeit. Darüber wollen sich die Angehörigen austauschen, um voneinander zu lernen, wie andere ihre persönliche Situation bewältigen. Die Gruppenschweigepflicht ist oberstes Gebot bei diesem sehr sensiblen Thema, um sich austauschen zukönnen. Interessierte Betroffene können sich in der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen melden: Telefon 09561/891576; E-Mail: selbsthilfe@coburg.de. red