Haßfurt — In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule bieten die Haßberg-Kliniken kostenlose Gesundheitsvorträge im Konferenzhaus des Ärztehauses 1 an. Am Montag, 9. Februar, ab 19.30 Uhr wird die Reihe mit Dr. Raphael Kupietz fortgesetzt. Der Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken referiert über "Neue Entwicklungen bei Senkungen des Beckenbodens und Harninkontinenz", wie das Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken mitteilte.
Husten, Lachen, Niesen, Treppensteigen oder das Aufstehen aus dem Bett oder von der Couch. Die Situationen, in denen eine Harninkontinenz auftreten kann, sind vielfältig. "Die Lebensqualität leidet", macht Raphael Kupietz klar. Und das nicht nur bei einer kleinen Minderheit, wie der Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken betont. "Ein Drittel aller Frauen unter 45 Jahren leidet an Harninkontinenz", erklärt der Mediziner, der seit 2009 die Gynäkologie in Haßfurt leitet. Bei den Über-60-Jährigen liege die Quote gar bei deutlich mehr als 50 Prozent. Tendenz steigend, da die Bevölkerung immer älter wird. Harninkontinenz ist also auf dem besten Weg, eine Volkskrankheit zu werden, zumal man von einer hohen Dunkelziffer ausgeht. "Viele Frauen neigen dazu, ihre Probleme beim Gespräch mit dem Arzt zu verschweigen."

Heilung ist möglich

Genau diese Scheu will Kupietz mit seinem Vortrag am Montag, 9. Februar, abbauen. "Eine Senkung des Beckenbodens und Harninkontinenz können heute sehr gut behandelt werden", erklärt er. Durch innovative Therapien aber auch durch minimalinvasive Operationen können Beschwerden gelindert oder gar geheilt werden. red