Am Mittwoch, 8. März, ist Internationaler Frauentag. Rund um diesen Gedenktag finden in Bamberg wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Auch die Gleichstellungsstelle der Stadt Bamberg beteiligt sich - diesmal mit einem Chansonabend, der sich mit dem starken Gefühl schlechthin auseinander setzt: mit Rache! Am Freitag, 10 März, betrachten die Schauspielerin Ursula Gumbsch und die Pianistin Christina Fesefeldt um 19.30 Uhr in der Alten Seilerei, was genau es damit auf sich hat, wenn Emotionen überkochen.
Rächende Frauen gelten als Teufelsweiber, die das Bild weiblicher Anmut zerschlagen und zu raffinierten Mitteln greifen. Sind sie verletzt, wagen sie es tatsächlich zu schreien, zu toben, zu heulen und zu streiten, manchmal schlagen sie sogar auch zu. Sie wollen nicht umworben oder umkämpft werden - und schon gar nicht die Rolle der schwachen Frau mimen, die gerettet werden muss. Für viele Männer eine ganz schwierige Situation ...
Gumbsch und Fesefeldt nähern sich mit dem Chansonabend "Der Hölle Rache! ... wenn Emotionen überkochen" augenzwinkernd auf musikalisch-literarischem Weg dem starken Gefühl der Rache. Jede Menge Spaß ist dabei garantiert, heißt es in der Ankündigung der Veranstalter. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Bamberg unter E-Mail birgit.schroebel@stadt.bamberg.de, Telefon 0951/87-1444, oder sind an der Abendkasse erhältlich.
Der Internationale Frauentag wird seit 1911 jedes Jahr am 8. März begangen. Damals ging es vor allem um das Frauenwahlrecht, heute kämpfen Frauen an vielen Orten der Welt für die Gleichstellung in allen Lebensbereichen. Obwohl bei uns die Geschlechter rein rechtlich gleichgestellt sind, gibt es gerade im Berufsleben noch viele Ungerechtigkeiten, etwa erhebliche Gehaltsunterschiede für dieselbe Arbeit. Somit bleiben einige Forderungen, die Frauen schon vor über 100 Jahren erhoben, auch heute zum Internationalen Frauentag auf der Tagesordnung. red