Das Weisendorfer Zubza-Hilfsprojekt startet beim Weisendorfer Markttag am Sonntag, 2. Oktober, in die nächste Runde. An ihrem Stand wollen die Schüler für die weitere Übernahme von Patenschaften werben.
Bisher konnten 27 Patenschaften vermittelt und damit Kindern im Nagaland (Indien) ein Schulbesuch ermöglicht werden. Viele Eltern können das Schulgeld nicht aufbringen und davon sind insbesondere die Mädchen betroffen.
Pater Samuel Elow hat noch weitere Namen von Kindern nach Weisendorf gemeldet, die gerne am Schulunterricht teilnehmen würden, deren Eltern das Schulgeld aber nicht bezahlen können und die ihre Kinder zum Arbeiten auf die Felder schicken.
Eine Patenschaft kostet pro Jahr 80 Euro und ermöglicht direkt und ohne Verwaltungskosten einen Schulbesuch. Am Sonntag startet nach dem Erntedankgottesdienst um 10 Uhr vor der evangelischen Kirche auch die diesjährige Solibrotaktion der Zubzas, und die in Weisendorf ansässige Filiale der Bäckereikette Brothaus hat zugesagt, dass am Markttag 50 Prozent des Erlöses aus dem Brezenverkauf dem Zubza-Hilfsprojekt zugutekommen.
Am 29. Oktober reist eine Weisendorfer Delegation ins Nagaland, um die Partnerschaft zu vertiefen und sich ein Bild von bereits realisierten Projekten zu machen.