Knapp drei Monate nach dem Zuschlag für das Digitale Gründerzentrum hat die Region Bamberg ihren umfangreichen Förderantrag für das Vorhaben bei der Regierung von Oberfranken eingereicht. Mit 75 Prozent Förderung für Gebäude und 50 Prozent Förderquote für Netzwerkaktivitäten hatte die Staatsregierung bei der Wettbewerbsauslobung Ende Dezember 2015 interessante Rahmenbedingungen abgesteckt. Oberbürgermeister Andreas Starke hält "Bamberg für den idealen Standort für ein Digitales Gründungszentrum in Oberfranken", heißt es in einer laut einer Pressemitteilung der Stadt.
Bis Ende September haben die auserwählten bayerischen Kommunen, die einen Zuschlag erhalten haben, Zeit, ihre Förderanträge auszuarbeiten und beim jeweiligen Regierungsbezirk einzureichen. "Die Region Bamberg hat mit Hochdruck an ihrem Förderantrag gefeilt", bestätigt ein zufriedener Oberbürgermeister. Das Gründerzentrum entsteht als kombinierter Alt- und Neubau auf dem Konversionsgelände an der Ecke Zollnerstraße und Berliner Ring auf der ehemaligen Lagarde-Kaserne. Damit soll ein digitaler Magnet geschaffen werden, der in Oberfranken einmalig ist und weit über die Region hinausstrahlt.
Dabei wird es als besonders wichtig angesehen, Existenzgründungen zu ermöglichen und Netzwerke zu schaffen. Die Unternehmen und Firmen in der Region sollen eingebunden werden. Starke lobt in diesem Zusammenhang "die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis, der eine tragende Rolle in dem Projekt übernommen hat".
Das neue Digitale Gründerzentrum wird unter der Leitung der IGZ Bamberg GmbH geführt. Bereits Anfang 2017 soll bereits mit den Netzwerkaktivitäten gestartet werden. Das innovative Umfeld und die große Bereitschaft der Bamberger Wirtschaft sind wichtige Bausteine für das Vorhaben auf dem Konversionsgelände. Oberbürgermeister Andreas Starke erwartet zudem einen erheblichen Image- und Attraktivitätsgewinn für alle Beteiligten. red