Coburg — Die Initiative Rodachtal lädt zu ihrem 11. Klimagipfel ein, der sich mit dem Thema Elektromobilität befasst. Bei dieser Veranstaltung zu Praxis und Theorie soll laut Martin Finzel, dem Vorsitzenden der Initiative und Bürgermeister von Ahorn (parteilos), geklärt werden, wie es mit der Elektromobilität weitergehen könnte.
Die Frage nach Mobilität sei jedoch gerade für den ländlichen Raum stärker denn je zu diskutieren, sodass sich die Initiative Rodachtal vor allem mit zwei wichtigen Fragen beschäftigen wolle, einerseits mit dem Problem von zu wenig Mobilität (zum Beispiel des öffentlichen Personennahverkehrs) und der damit verbundenen schlechten Anbindung an wichtige Einrichtungen des täglichen Lebens (zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten oder Ärzte) und andererseits damit, wie vor allem der Individualverkehr klimaneutral gestaltet werden kann.
Die Veranstalter laden alle Interessierten am Samstag, 21. November, ein, sich ab 10 Uhr zum Thema Elektromobilität zu informieren und mitzudiskutieren. Auf dem Betriebsgelände des Kooperationspartner Städtische Werke Überlandwerke Coburg GmbH (SÜC) in der Bamberger Straße 2-6 in Coburg wird es neben abwechslungsreichen Vorträgen auch Elektrofahrzeuge zum Erleben geben, wird in einer Pressemeldung mitgeteilt.
Bis etwa 14.30 Uhr bietet sich den Besuchern die Möglichkeit, aktuelle Standards zu begutachten oder gemeinsam einen Blick in die Zukunft zu wagen. Beispielsweise wird es im Vortrag von Mario Münch (Münch Energie) um die Frage gehen, ob "[...] rollende Batteriespeicher Versorgungssicherheit für Deutschland schaffen [...]". Neben weiteren Fachvorträgen besteht die Möglichkeit, Elektromobilität praktisch zu erfahren. So stehen Elektrofahrzeuge zum Praxistest durch die Veranstaltungspartner der Initiative Rodachtal, das Autohaus Gelder und Sorg, das Autohaus Waldemar Grosch und Ernst-Auto zur Verfügung. Neben den Kooperationspartnern wird die Initiative Rodachtal hierbei auch durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken unterstützt. red