Das Thema "Gemeinde" erlebten die Viertklässler der Steigerwald-Gemeinde Oberaurach mit ihrer Lehrerin Anita Amend. Sie schauten sich im Rathaus um.
Im Heimat- und Sachunterricht hatten sich die Kinder schon vorbereitet. So war ihnen nicht ganz fremd, welche Aufgaben eine Gemeinde hat, wer die Gemeinde regiert und wie das Ganze funktioniert.
Bei einer Gemeinderatssitzung, die sie selbst gestalten durften, wurde so einiges greifbar. Es ging um den Bau einer Skateranlage in Oberaurach. Nachdem die Kinder deren Für und Wider überlegt hatten, gab es keinen Mangel an stichhaltigen Argumenten. Nach lebhafter und gründlicher Diskussion und Meinungsbildung wurde abgestimmt. Der Antrag wurde von den Kindern erwartungsgemäß einstimmig befürwortet. Noch ist alles fiktiv...
Um die Ämter im Rathaus zu begreifen, machten sich die Klassen auf und besuchten die Mitarbeiter in den Büros. In jedem Amt befragten "Reporter" die Angestellten und Beamten und notierten wichtige Stichpunkte. Bereitwillig gaben die Mitarbeiter der Verwaltung Auskunft über ihre Tätigkeit. Jetzt wissen die Kinder, was Gewerbesteuer, ein Beitragsbescheid oder ein Haushaltsplan bedeutet, wie aus einem Bericht der Schule deutlich wird.


Früher ein Forsthaus

Bei Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) durften die Schüler auf den Ledersesseln im Sitzungssaal Platz nehmen. Sie fragten Sechser "Löcher in den Bauch". So erfuhren sie, dass das Rathaus früher ein Forsthaus war und sogar Tiere beherbergte. Die Fragen drehten sich um das Amt des Bürgermeisters, den Radweg zwischen Unterschleichach und Tretzendorf, Spielplätze - und natürlich um eine Skateranlage. Sechser nahm die Fragen ernst und versprach sich zu kümmern.
Die Beschäftigung mit der Gemeinde ist noch nicht zu Ende, informiert Anita Amend: Im Unterricht werden noch die Gemeindeteile, die Geschichte der Gemeinde Oberaurach sowie das Gemeindewappen behandelt. red