Kronach — Er wird heute 60 Jahre alt, und sein größter Wunsch ist es, weiter der zu bleiben, der er ist. Doch was wünschen Wolfgang Beiergrößlein eigentlich seine "Weggefährten"? Wir haben die Menschen im Umfeld des Kronacher Stadtoberhauptes gefragt.
Seine Stellvertreterin Angela Hofmann wünscht ihm, "dass er so bleibt wie er ist: ein kameradschaftlicher, geradliniger Mensch; weiterhin Optimismus und Schaffenskraft und vor allem, dass er gesund bleibt! 60 ist schließlich mitten im Leben."
Sein wohl engster Mitarbeiter, Hauptamtsleiter Stefan Wicklein, sagt: "Ich wünsche ihm weiterhin - wie bisher - viel Mut beim Anpacken von Problemen, Ausdauer bei der Umsetzung von Projekten, Zuversicht bei manchem Rückschlag, Geduld im Umgang mit schwierigen Zeitgenossen, Freude an seinem Handeln, Glück in Beruf und Familie und vor allem eine riesengroße Portion Gesundheit und stets Gottes Segen für die nächsten Jahre! Wolfgang - bleib so, wie Du bist!"
Im letzten Wahlkampf waren sie Konkurrenten, Sven Schuster forderte Beiergrößlein heraus. Heute wünscht ihm der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat "Offenheit für Neues, Weitsicht, stabile Gesundheit und privat alles Gute".
Mit Landtagsabgeordnetem und CSU-Kreisvorsitzendem Jürgen Baumgärtner verbinden Beiergrößlein mehrere wichtige Entscheidungen in den vergangenen Monaten. Baumgärtner sagt über den Jubilar: "Wolfgang Beiergrößlein ist ein erfolgreicher Bürgermeister, der die Stadt Kronach wieder auf einen soliden Kurs gebracht hat. Ich habe ihn in den vergangenen Jahren als zuverlässigen und kompetenten Mitstreiter kennen gelernt, dem seine Stadt am Herzen liegt. Trotz seiner Erfolge ist er nicht abgehoben, sondern ein echter Kronicher geblieben, der allzeit in allen Belangen Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger ist. Für die Zukunft wünsche ich ihm viel Gesundheit sowie weiterhin eine glückliche Hand in der Stadtpolitik und hoffe, dass wir gemeinsam noch viele weitere Erfolge von einem Kaliber wie der Verlagerung der Beamtenfachhochschule feiern können."
Landrat Oswald Marr kennt Beiergrößlein seit 35 Jahren. "Ein Jahrzehnt davon habe ich mit ihm im Landratsamt zusammengearbeitet und ihn als guten, freundlichen und zuverlässigen Arbeitskollegen schätzen gelernt. Und dieses von Vertrauen geprägte Verhältnis hat sich in den Jahren der Zusammenarbeit mit ihm als Bürgermeister und mir als Landrat noch gefestigt und verstärkt. Auch für das unkomplizierte Miteinander bin ich ihm sehr dankbar. Für das neue Lebensjahrzehnt und darüber hinaus wünsche ich ihm alles Gute, beste Gesundheit, Glück und Erfolg, viel Freude sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich sowie persönliches Wohlergehen und Gottes reichen Segen."
Unter dem damaligen Landrat Heinz Köhler hat Wolfgang Beiergrößlein im Landratsamt gearbeitet. "Ich habe Wolfgang Beiergrößlein kennen gelernt, als er am 1. August 1972 seinen Dienst im Landratsamt Kronach als Verwaltungsangestellter angetreten hat, nachdem ich gerade vier Wochen das Amt des Landrats inne hatte. Mir ist sehr schnell aufgefallen, dass er ein äußerst hilfreicher und offener Mensch ist. Und dies hat er sich bewahrt. Und was noch ganz wichtig ist, er sieht nicht nur die Probleme, sondern versucht sie auch zu lösen. Das ist seine Stärke. Deshalb herzlichen Glückwunsch zum 60."
Cilly Volk, die zeitgleich, als Beiergrößlein Bürgermeister wurde, für die Frauenliste in den Stadtrat eingezogen ist, wünscht ihm "von ganzem Herzen, dass ihm jeder Tag glückliche Stunden schenken, jeder Morgen Freude bringen und jeder Abend Frieden schenken möge. Die Sorgen hingegen sollen sich nur wenig mehren. Und die Segenswünsche, die ihn erreichen, mögen sich vervielfachen und in seinem Herzen Freude bereiten."
Und Peter Witton, Stadtrat der Grünen, wünscht dem Bürgermeister "eine robuste Gesundheit, viel Kraft und Freude bei seiner Arbeit mit Gottes Segen, ein harmonisches Miteinander in Familie und mit Freunden, sowie eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen".
In seinem weiteren Umfeld sind da unter anderem Einzelhandelsverbandsvorsitzender Johannes Fehn, Fußballkollege Fred Sommer sowie Stadtpfarrer und Regionaldekan Thomas Teuchgräber. Fehn wünscht Beiergrößlein, "dass er sich sein Durchhaltevermögen behält, seinen Humor nicht verliert und dass er gesund bleibt".
Fred Sommer, Vorsitzender des FC Kronach, dankt Wolfgang Beiergrößlein dafür, dass man bei ihm als langjährigem Vereinsmitglied, ehemaligem Funktionär und jetzigem Bürgermeister immer ein offenes Ohr und Unterstützung vorgefunden habe. "Stellvertretend für alle Vereinsfunktionäre, aktive Sportler und Mitglieder des FC Kronach 08 wünsche ich Dir zu deinem 60. Geburtstag und für deine Zukunft, alles erdenklich Gute."
Pfarrer Thomas Teuchgräber dankt zunächst dem Herrgott für Beiergrößleins 60 Jahre. "Für die kommenden Jahr(zehnt)e wünsche ich Dir Gesundheit und jeden Tag etwas, worüber du dich wirklich freuen kannst! Ich wünsche Dir einen langen Atem in den Herausforderungen deines Berufes, weiterhin gutes Geschick beim Zusammenführen von vielen Menschen in Stadt und Landkreis und ihren so verschiedenen Ideen, und dabei immer auch Humor, Geduld und Zuversicht aus dem festen Vertrauen in Gottes gutes Geleit und Segen! Ich wünsche Dir immer wieder auch gute Gelegenheiten zur Muße und zum Auftanken neuer Kräfte! Sei in allem von Gott weiterhin behütet!"
Beiergrößleins älteste Tochter Melanie hofft, dass ihr Vater weiterhin erfolgreich seinen Weg geht: "Ich wünsche ihm, dass sein Motor in den kommenden Bürgermeister-Jahren weiter so brummt wie bei seinem Oldtimer-Porsche. Danach hoffe ich, dass er mit reichlich PS ins Familienleben durchstarten kann, denn ein Oldtimer ist er selbst noch lange nicht." So sieht das auch Tochter Miriam, die ihm "viel Kraft für alle seine Pläne, die er sowohl privat als auch im Amt noch verwirklichen will" wünscht. Und Sohn Jannik wünscht seinem Papa mehr Freizeit für gemeinsame Unternehmungen: "Vor allem, dass er mit mir noch viele Spiele unserer Lieblingsvereine FC Nürnberg und FC Schalke 04 besuchen kann."
Doch was wünscht eigentlich Ehefrau Christine ihrem Mann? "Wolfgang hatte sich bei seinem Amtsantritt viele Ziele gesteckt, um seine Stadt Kronach trotz der schwierigen finanziellen Lage vorwärts zu bringen. Diese Aufgabe, die ihm anfangs viele Menschen nicht zugetraut haben, hat ihn viel Kraft, Zeit und Nerven gekostet", weiß sie. Dank seiner Geduld, seiner Beharrlichkeit und seiner Fähigkeit, auf andere Menschen zuzugehen, habe er aber fast immer die von ihm erwünschten Ergebnisse erzielen können. "Dies wird inzwischen nicht nur von vielen Kronachern, sondern vor allem auch von den Stellen in Bayern anerkannt, auf deren finanzielle Unterstützung die Stadt Kronach angewiesen ist. Da ich weiß, wie stolz Wolfgang auf das Erreichte ist und wie wichtig ihm eine weiterhin positive Entwicklung seiner Stadt ist, wünsche ich ihm auch weiterhin viel Erfolg bei seinen Aufgaben. Vor allem wünsche ich ihm, dass sich seine bisherige Arbeit zum Wohl der Stadt dabei auszahlt und er bei seinen Vorhaben weiterhin die nötige finanzielle und ideelle Unterstützung erfährt und dass ihm Rückschläge für die Stadt Kronach und die Bevölkerung in den kommenden Jahren erspart bleiben. Das ist sicher sein größter Wunsch für die kommenden Jahre im Bürgermeisteramt und eine angemessene Entschädigung für die Freizeit, auf die er verzichtet hat und die ihn seine Familie entbehren musste." Und privat? "Privat wünsche ich ihm, dass er gesund bleibt und das Leben in seiner Stadt Kronach auch nach seiner Amtszeit noch viele Jahre genießen kann."