Im Kreise ihrer Familie feierte am Donnerstag Waltraude Rebhan ihren 90. Geburtstag. Stadtrat Walter Thamm übermittelte die Grüße der Stadt Neustadt.
Die Jubilarin erblickte am 26. Januar 1927 in Unterwohlsbach das Licht der Welt und besuchte in Oberwohlsbach die Volksschule. Schon in jungen Jahren musste sie in der elterlichen Landwirtschaft mit anpacken, da ihr Vater im Krieg eingesetzt war. Im Jahr 1950 gab sie dem Schlosser Theodor Roschlau in Oberwohlsbach das Jawort. Sie bekamen zwei Kinder: Doris und Jürgen. Einen Enkel hat die Jubilarin: Swen.
Waltraude Rebhans Ehemann ist mit 53 Jahren viel zu früh verstorben. Zehn Jahre lebte Waltraude Rebhan mit ihrem Lebensgefährten in Coburg und nach dessen Tod zog die Jubilarin zur ihrer Tochter Doris nach Fürth am Berg. Sohn Jürgen ist mit 53 Jahren bereits gestorben.
Sowohl in der Landwirtschaft als auch bei ihrer 33-jährigen Tätigkeit bei der Firma Goebel in Rödental habe sie immer hart arbeiten müssen, doch das habe sie jung gehalten, erzählte Rebhan an ihrem Geburtstag. Die Jubilarin ist Mitglied im Obst- und Gartenbauverein, Burgverein und Antennenverein Fürth am Berg. Täglich informiert sich die rüstige Seniorin im Coburger Tageblatt, das sie "seit ewigen Zeiten" abonniert hat, über das lokale Geschehen und die Weltpolitik.
Jeden Tag pünktlich um 15 Uhr möchte seine Schwiegermutter ihren Kaffee und Kuchen genießen, erzählte Schwiegersohn Gebhard. Im Fernsehen verfolge sie gerne die täglichen Nachmittagsserien. Aber auch bei den Heimspielen der Fußballmannschaft sei Waltraude Rebhan oft dabei. Bei schönem Wetter schaue sie mit ihren Freundinnen auf der Bank vor dem Sportheim dem Spiel zu oder verfolge es bei einer Tasse Kaffee im Sportheim, erzählte der Schwiegersohn. des