Stockheim — Im Mittelpunkt der Hauptversammlung der KAB Stockheim standen die Wahlen. Für die nächsten vier Jahre stellten sich für das Leitungsteam Hubert Busse, Alice Fehn, Klothilde Kürzinger, Christa Gröger und Regina Schaftner zur Verfügung. Kassenprüfer wurden Marianne Simon und Ewald Schirmer, Fahnenträger bleibt Ludwig Wicklein.
Leitungsteammitglied Hubert Busse zeichnete im Beisein von Kreisvorstandsmitglied Heinz Hausmann sowie Bürgermeister Rainer Detsch Hans Schindhelm für 50-jährige Treue aus. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Franziska Detsch geehrt. Urkunden werden für Burgel Förster (25 Jahre), Hans Fiedler (30 Jahre) sowie Meinhard Völk (40 Jahre) nachgereicht.
Hubert Busse berichtete über die Aktivitäten. Man habe 40 Termine wahrgenommen. Sehr intensiv sei das kirchliche Leben mitgeprägt worden. Insbesondere erinnerte er an den KAB-Rosenkranz, den Kreuzweg in der Pfarrkirche St. Wolfgang und die Maiandacht.
Derzeit zähle die örtliche Gemeinschaft 55 Mitglieder. Busse bedauerte, dass aus Mangel an Teilnehmern der Meditationstanz ausgefallen sei.
In seiner Vorschau erwähnte Hubert Busse unter anderem die Maiandacht, Kreuzweg und Rosenkranz. Der Ortsverband will auch die KAB-Maikundgebung in Wallenfels besuchen. Vorgesehen sei auch eine Busfahrt. Das Reiseziel müsse aber noch festgelegt werden.
Kreisvorstandsmitglied Heinz Hausmann dankte der KAB für ihr aktives Mitwirken, die Gesellschaft aus dem christlichen Geist heraus mitzugestalten.
Die KAB, im Landkreis Kronach mit 28 Ortsverbänden fest verankert, habe sich als Selbsthilfeorganisation seit über 100 Jahren bestens bewährt. 1888 sei in Wilhelmsthal der erste Ortsverband gegründet worden.
Die Einführung der Mütterrente sei vor allem auf die Initiative der KAB zurückzuführen, betonte Hausmann.
Bürgermeister Rainer Detsch schlussfolgerte, dass die Bedeutung der KAB aufgrund der gesellschaftlichen Veränderung zunehmen werde.
Deshalb sei es Aufgabe der KAB, durch gemeinsame Anstrengungen mit dazu beizutragen, die Welt gerechter und vor allem sozialer zu gestalten. "Nach wie vor brauchen wir das soziale Gewissen der Sozialverbände", sagte Rainer Detsch. gf