Kreis Forchheim — Als eine Chance, die transatlantischen Beziehungen zu intensivieren, bezeichnet Michael Waasner, Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA . "Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen können von einem Abbau der Handelshemmnisse profitieren", sagte Waasner laut einer IHK-Pressemitteilung.
Der Botschafters der USA in Deutschland, John B. Emerson, war zur IHK gekommen, um mit oberfränkischen Unternehmern und Vertretern der IHK über die transatlantischen Beziehungen zu diskutieren. Waasner betonte die Chancen, die das in der Öffentlichkeit hochumstrittene Abkommen biete: "Der Abbau von Handelshemmnissen befruchtet die Wirtschaft und kann sich zudem positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken." Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen könnten langwierige Zulassungs- und Genehmigungsverfahren im täglichen Waren- und Dienstleistungsverkehr entfallen. "Gerade für die mittelständisch geprägte oberfränkische Wirtschaft liegt hier großes Potenzial verborgen", sagte Waasner.

Austausch mit den USA

Nach Angaben der IHK haben derzeit mehr als 250 oberfränkische Unternehmen Geschäftsbeziehungen in die USA. In der jüngsten IHK-Konjunkturbefragung gaben rund 28 Prozent der Unternehmen an, ihr Auftragsvolumen mit Nordamerika habe in den vergangenen sechs Monaten zugelegt. red