Die Band selbst bezeichnet ihren Stil als Freibeuter Folk, eine Mischung aus Folk-Rock, Musik der Mittelalterszene und "Vroudenspil" (Freudenspiel). Den Namen hatte sich auch die Band gegeben, Vroudenspil.
Die Gruppe spielte beim Mittelalterfest das große Abendkonzert und nahm die begeisterten Besucher mit in ihr Boot und rekrutierte sie zu Sklaven. Durch ihre unbändige und hochgradig ansteckende Spiel- und Lebensfreude versprüht die siebenköpfige Band eine fühlbare, doch vor allen Dingen erlebbare Atmosphäre. Die Spanne reicht dabei von lyrischen Balladen bis hin zu Saufliedern, Helden des Alltags, Mythen und Sagen sowie allerlei Geschichten aus längst vergangenen Tagen.
"Wer seekrank ist, sollte an Land bleiben. Aber wer die See liebt, die Musik, die die besoffenen Piraten von sich geben und auf guten Rum nicht verzichten will, sollte sich trotzdem überlegen, an Bord zu kommen", sagt Frontmann Ratz von der Planke über die Band. Ganz nach dem Motto: "Tote Narren leben länger."
Von den ersten Tönen an wurde vor der Bühne getanzt und gerockt. Die Band bietet genau das, was Konzertgänger, Festival-Fanatiker und in Herzogenaurach eben Mittelalterfans erwarteten: eine explosive Mischung aus Folk, Mittelalter-Rock und Ska, die noch kein noch so tanzfaules Gemüt verschonte. Da rocken dann schon die Jüngsten mit Mama und Papa und nehmen schon mal auf dem Boden Platz, um das Piratenschiff sicher in den Hafen zu bringen.
Mit ihrer Musik feuerten die Freibeuter eine gesalzene Prise Feierlaune und Lebenslust von der Bühne, die kein Besucher auf dem völlig überfüllten Herzogenauracher Marktplatz so schnell vergessen wird.