Behringersmühle — In Behringersmühle konnten Elisabeth und Josef Heinlein ihre diamantene Hochzeit feiern, zu der auch Landratsstellvertreter Otto Siebenhaar und Bürgermeister Hanngörg Zimmermann gratulierten.
Kirchlich getraut wurde das Jubelpaar vor 60 Jahren von Pater Maximin Kraft in der Gößweinsteiner Basilika. Kennen gelernt hatten sie sich einst im früheren Hotel Stern, heute Hotel Behringers, das einst die Tante von Elisabeth Heinlein gekauft hatte. Die Jubelbraut stammt aus der Nähe von Starnberg in Niederbayern und kam damals mit 18 Jahren nach Behringersmühle, um das Hotel Stern zu führen, bis es später verpachtet wurde. Nach ihrer Heirat mit Josef Heinlein eröffnete sie im Jahre 1957 dann ihre eigene Ferienpension mit zuletzt 20 Betten, die die Heinleins erst letztes Jahr aufgegeben haben. Es war die erste private Ferienpension in Behringersmühle mit Vollpension.
Josef Heinlein lernte Schreiner, übernahm dann von seinem Vater Hans Heinlein die Schreinerei und führte den Betrieb weiter. Josef Heinlein war vielfältig auch ehrenamtlich engagiert. So war er 14 Jahre lang Gemeinderat der früheren Gemeinde Behringsmühle und nach der Eingemeindung Marktgemeinderat von Gößweinstein. Beim Verkehrsverein Behringersmühle war er lange Jahre Zweiter Vorsitzender und bei der Feuerwehr Behringersmühle viele Jahre Maschinist. Er war der Erste, der das heutige Film-Feuerwehrauto Paul Ludwig gefahren hatte. Seine größten Hobbys waren jedoch die Imkerei und das Sammeln von Motorrädern der Marke Triumpf.
Das Paar hatte drei Kinder, einer ihrer Söhne verstarb leider schon früh. Ihre Tochter lebt heute in Amerika und betreut werden sie heute von ihrem Sohn Markus und Schweigertochter Nadine aus Hungenberg. Enkelkinder hat das Jubelpaar vier sowie einen Urenkel. tw