1814 Friedrich Streib gründet im Steinweg 3 eine private Schule für Lehrlinge und Gesellen der Bauhandwerke.

1852 Nach Streibs Tod wird daraus die staatliche "Herzogliche Baugewerkschule" im Schießhaus der Sonntagsschule, Ahorner Straße.

1862 Umzug in die Sonntagsschule im Hexenturm.

1894 Ausbau zur vierklassigen Vollschule und Umzug in die Steingasse 18 (heute Ämtergebäude). Ernst Wustandt ist der erste hauptamtliche Direktor.

1920 Mit dem Anschluss Coburgs an Bayern wird die Schule "Staatliche Bauschule". Bis 1928/29 gilt die preußische Prüfungsordnung, danach die bayerische.

1933 bis 1943 Im April 1933 wird die jetzt "Höhere technische Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau direkt dem bayerischen Kultusministerium unterstellt. Im Zweiten Weltkrieg fallen zwei Lehrer. 1943 wird die "Staatsbauschule", wie sie seit 1940 heißt, stillgelegt und 1946 als erste Staatsbauschule in Bayern wieder eröffnet.

1963 Umbenennung in "Staatliches Polytechnikum" und Gründung des Ausländerkollegs für die bayerischen Ingenieursschulen.

1971 bis 2007 Fachhochschule mit acht Fachbereichen. 1999 wird das Hofbrauhaus bezogen, 2004 das Innenstadtbüro "fugenlos" eröffnet.

2007 Umbenennung in Hochschule für angewandte Wissenschaften mit nun sechs Fakultäten.

Quelle: Hubertus Habel