In der voll besetzten Turnhalle feierten die Kinder der Max-Hundt-Grundschule gestern ihre Weihnachtsfeier. Die Festlichkeit am Vormittag zu begehen habe sich bewährt, so Schulleiterin Heidi Koblofsky, "und alle Kinder haben mit Feuereifer ihre Beiträge einstudiert".
Den Anfang machte die Klasse 4a mit einem sogenannten Akrostichon, einem Gedicht, bei dem die Gesamtheit der Anfangsbuchstabens eines Wortes, in diesem Fall "Advent", wieder neue Wörter oder Sätze ergibt. Dabei kristallisierten sich Begriffe wie "abgehetzt sein", "viele Proben" oder "Termine, Termine", aber auch "Entspannung", "Vorfreude" oder "Nächstenliebe" heraus.
Ein Minimusical mit dem Titel "Die Geschichte von den vier Kerzen" hatten die Schüler der ersten und zweiten Klassen sowie der 4b einstudiert. Die vier Adventskerzen erhielten alle einen Namen, nämlich Frieden, Freude, Liebe und Hoffnung. Nach einigen Hindernissen konnten sie für alle Menschen wieder leuchten.
Passend dazu folgte ein Lied der Klasse 3a/b, in dem es hieß: "Ein Licht geht uns auf".
Wie lange Kinder in den verschiedenen Teilen der Welt auf ihre Weihnachtsgeschenke warten müssen, wusste die Klasse 4b zu erzählen. Informativ berichteten die Kinder darüber, wer beispielsweise in England oder Russland die Geschenke bringt: nämlich im ersten Fall Santa Clause, der durch den Schornstein schlüpft, und im Falle Russlands Väterchen Frost.
In Griechenland müssen die Kinder sogar bis zum 31. Dezember warten, bis sie ihre Geschenke bekommen. Aber das sei noch gar nichts, sagten die Viertklässler, in Italien würden sie noch eine Woche länger auf die Folter gespannt, denn dort bringe am 6. Januar eine Hexe die Geschenke. Die Niederländer dagegen feierten ihr Weihnachtsfest bereits am 5. Dezember, die Moslems gar nicht. "Aber das macht nichts, denn wir haben dafür zum Beispiel das Fastenbrechen. Da kommen auch alle zusammen, es gibt viel zu Essen und wir tauschen Geschenke aus."
Lustig ging es dann bei den kleinen Weihnachtsmännern der 3a zu, die ganz in der Manier des alten Kinderreimes die "zehn kleinen Weihnachtsmänner" abzählten und für einige Lacher sorgten.
Mit dem Lied "Sind die Lichter angezündet" entließ dann die Klasse 4a alle Besucher in die letzten Weihnachtsvorbereitungen.