Schlechter hätte der Start in die Zweitliga-Saison für die Piloten des Aero-Clubs Lichtenfels nicht kommen können. In den ersten beiden Ligarunden wurde von 40 möglichen nur ein Punkt eingeflogen. Während im Norden Deutschlands bei der eingeflossenen Kaltluft gutes Flugwetter vorherrschte, machten Dauerregen und zuletzt Schnee im Süden alle Hoffnungen auf Wertungsflüge zunichte.
Am vergangenen Sonntag stellte sich nach Mittag kurzzeitig ein schmales Wetterfenster ein. Voller Optimismus wurden die Flugzeuge in aller Eile an den Start gebracht, allerdings konnten zwischen den Schneeschauern in der Kürze der Zeit nur drei Piloten in die Luft gebracht werden.
Für den Rest der Mannschaft war bei immer wieder einsetzendem Regen und Schnee ein Start gar nicht mehr möglich.
So gelang nur Gerd Peter Lauer mit seiner LS 8 ein kurzer Flug für die Ligawertung. Er kämpfte sich vorsichtig bis an die Haßberge und hielt sich zwischen Hofheim und Bamberg mit viel Mühe zwei Stunden in der Luft. Im Slalom um die massiven Schneeschauer erflog er gerade einmal die Mindestwertungsstrecke von 150 km.
Markus Reuß musste mit der neuen Vereins LS 7 schon nach 116 km in Bamberg landen, Jan Kretzschmar schaffte mit der Vereins LS 8 gar nur 83 km.
Die Lichtenfelser hoffen jetzt auf ausgleichende Gerechtigkeit für die folgenden 17 Ligarunden, um ihre fliegerische Leistungsfähigkeit in der 2. Liga noch unter Beweis zu stellen. hpl