von unserem Mitarbeiter DIETFRIED FÖSEL

Bamberg — Zwölf Mannschaften kämpfen ab dem morgigen Sonntag in der Relegation um fünf freie Plätze in den Fußball-Bezirksligen Ost und West. Aus der vierköpfigen Schleuderplatz-Zone der Westgruppe spielen um den Klassenerhalt: TBVfL Neustadt-Wildenheid, TSV Ebensfeld, TSV Ludwigstadt und TSV Hirschaid.
Aus dem "Westen" aufsteigen wollen die Kreisliga-Vizemeister TSV Schammelsdorf (Bamberg), SC Sylvia Ebersdorf (Coburg/Lichtenfels) und VfR Johannisthal (Kronach). Während für die Schammelsdorfer die Bezirksliga Neuland wäre, spielten der SC Ebersdorf und der VfR Johannisthal schon in höheren Ligen.
Aus den beiden Bezirksligen bekam in der ersten Runde jeder der sechs Kreisliga-Tabellenzweiten einen Bezirksligisten zugelost. Drei von fünf Bezirksliga-Plätzen bekommen jene Mannschaften, die nach der ersten Runde auch den zweiten Durchgang gewinnen. Die Verlierer der ersten Runde von morgen sind aus dem Rennen. Die drei unterlegenen Teams der zweiten Runde, die am Donnerstag, 5. Juni (18.30 Uhr), ausgespielt wird, bewerben sich um zwei weitere Bezirksliga-Plätze. Zwei Teams haben hierbei zwei Aufstiegschancen, der Freilosinhaber nur eine. Die Relegation endet am Mittwoch, 11.Juni nach dem insgesamt elften Spiel.

Sonntag, 16 Uhr, in Strullendorf

TSV Schammelsdorf -
TSV Ebensfeld
Der TSV Schammelsdorf zog im Titelrennen in der Kreisliga Bamberg gegen den Mitaufsteiger SpVgg Rattelsdorf in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit nur einem Punkt weniger den Kürzeren. Überragend bei den Schammelsdorfern war ihr Offensivspiel mit 84 Toren. Der TSV Ebensfeld hat am letzten Spieltag durch ein 1:3 gegen den TV Ebern den direkten Verbleib in der Bezirksliga verspielt. In der "Dreier-Tabelle", für die alle sechs direkten Vergleiche des punktgleichen Trios TSV Meeder, VfLTB Neustadt-Wildenheid und TSV Ebensfeld zählen, steht Meeder vorne und ist gerettet. Heute entscheidet nicht der Rechenschieber.

Sonntag, 18 Uhr, in Kasendorf

TSV Presseck - TSV Hirschaid
Fast während der gesamten Saison stand der TSV Hirschaid unter Druck. Der Vorjahreselfte musste vor Saisonbeginn einen großen Aderlass an Abgängen verkraften. Das Team von Spielertrainer Juan Catalan leistete sich viele unnötige Heimniederlagen. Die Punkteausbeute war zu Hause nicht größer als in der Fremde und betrug jeweils 17 Zähler. 82 Gegentreffer wurden kassiert. Mit zwei Punkten Vorsprung vor dem ersten Fest-Absteiger ASV Kleintettau zitterten sich die Hirschaider in die Schleuderplatz-Zone. Presseck wurde im Teilkreis Bayreuth-Kulmbach mit acht Zählern Vorsprung vor dem SC Altenplos Vizemeister. Erfolgreichster Schütze ist der 20-jährige Matthias Pistor mit 18 Toren.