Rödental — 30 Teilnehmer kämpften in Rödental um den schwarzen Gürtel. Bei der ersten ausgetragenen Dan-Prüfung zeigten sich sechs Teilnehmer des DJK/TSV Rödental von ihrer besten Seite.
Besonders in den Disziplinen Poomsae - eine auf Perfektion der Technikabfolgen ausgelegte Disziplin - und Ilbo Taeryeon - einen berührungslosen Kampf zweier Partner - punkteten die Teilnehmer.
Außerdem besteht die koreanische Kampfkunst noch aus den Fächern Selbstverteidigung - Hosinsul; Wettkampf und einem Kyup ha - dem Bruchtest mit verschieden dicken Brettern. Zu diesem besonderen Event der bayerische Taekwondo Union traten Taekwondoka mit rot-schwarzen, braun-schwarzen oder schwarzen Gürteln aus ganz Deutschland an, um die nächst höhere Graduierung zu erhalten.
Von acht Steigerungen vom ersten schwarzen Gürtel im Taekwondo konnte an diesem Wochenende höchstens der vierte Dan-Grad erreicht werden. Um sich der Herausforderung und ihr Können unter Beweis zu stellen, wurden sie zehn Monate mit einem wöchentlichen Training von bis zu achteinhalb Stunden auf diesen Tag vorbereitet. Zusammen mit dem Partnerverein aus Bayreuth und Hofer Unterstützung nahmen zwölf Prüflinge unter der Vorbereitung von Ali Karabacak (5. Dan) an der Prüfung teil - mit durchschlagendem Erfolg. Alle zwölf Schüler bestanden die Prüfung zum Meistergrad mit Bravour:
Von Rödental erreichten Tim Greiner und Nico Grosch den ersten Dan; Stefan Gutbier, Amelie Kirchner und Bernd Schmidt den zweiten Meistergrad und Carolin Huss den dritten Dan.
Trotz gefühlten 30 Grad Hallen-Temperatur überzeugten auch die übrigen Teilnehmer mit ihrem Können und erbrachten ein Erfolgsergebnis von 30 bestandenen Prüfungen.
Nach einem so positiven Ergebnis mit guter Organisation freut sich der Verein, sich auch in den folgenden Jahren wieder als Ausrichter einer nationalen Dan-Prüfung bewerben zu dürfen und dem einen oder anderen Schaulustigen die Kampfkunst zu präsentieren. ak