Oberbach — Seine Ausstellung "Holzskulpturen - Wurzel - Stamm" präsentiert Uli Neugebauer im Infozentrum "Haus der Schwarzen Berge.
Der aus Aschach stammende Künstler und Autodidakt hat schon einige Male dort ausgestellt und ist Anfang der 1990er Jahre zur Malerei gekommen. Farben, Formen und Strukturen haben ihn von jeher fasziniert. Aufgewachsen auf einen Bauernhof und inmitten einer Großfamilie, hatte er die Möglichkeit, die Natur kennenzulernen, Zeit zum Beobachten, aber auch Unterstützung, seinen Interessen und Neigungen nachzugehen.


Vom höchsten Punkt beobachten

Die Dachdeckerlehre veränderte seine Wahrnehmung der Umgebung: "... da es faszinierend war, auf dem höchsten Punkt eines Hauses zu stehen und die Natur, Häuser, Städte, vorbeiziehende Wolken usw. zu betrachten. Die Vielfalt der Farben, Formen und Strukturen inspirierten mich, dies in meinen Bildern einzubringen."


Form des Objekts verändert

Seine zweite Leidenschaft ist das Arbeiten mit Holz. Abgebrochene oder verwucherte Baumstämme und Wurzeln werden so bearbeitet, dass die Schönheit ihrer Maserung zu erkennen ist. Schicht für Schicht werden die Wucherungen und Farbunterschiede hervorgearbeitet. Das bedeutet oft, dass sich die Form des Objektes wesentlich ändert. Heraus kommen Stücke, die die Fantasie und die Vorstellungskraft fordern. Der Künstler versucht, den Verrottungsprozess zu stoppen und die Einzigartigkeit der Natur zu erhalten.


Noch bis Ende Januar geöffnet

Die Ausstellung ist im Haus der "Schwarzen Berge" bis Ende Januar 2016 zu sehen. red