Frensdorf — Dass die kommunale Jugendarbeit auf vielen Ebenen läuft, machte der Jahresbericht von Christine Akers in der Sitzung des Gemeinderats deutlich. Die Jugendsozialarbeiterin von iSo (Innovative Sozialarbeit) arbeitet Hand in Hand mit der Jugendbeauftragten der Gemeinde, Stefanie Zender, zusammen. Jugendräume mit festen Öffnungszeiten gibt es mittlerweile in allen größeren Ortsteilen der Gemeinde Frensdorf. Endlich stehe jetzt auch in Frensdorf in der ehemaligen Bücherei ein neuer Jugendraum zur Verfügung. Jetzt sei die Einrichtung und Gestaltung an der Reihe. In der Schule in Herrnsdorf konnte der Jugendraum in das Erdgeschoss umziehen. Ein Tag der offenen Tür sei geplant, sagte Akers. In Reundorf würde sich das Jugendcafé über viele Gäste freuen, die mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen bewirtet werden. Wie Akers berichtete, konnten durch die Jugendleiterschulung im vergangenen Jahr acht neue Jugendleiter ausgebildet werden. Die Jugendarbeit kooperiere mit Vereinen, Schule, Kirche und mit dem Familienstützpunkt im Kinderhaus. Christine Akers bietet allen Jugendlichen Beratung und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen, bei Problemen in Schule oder Elternhaus an.
Lang war die Liste der Aktivitäten des vergangenen Jahres, über die Akers und Zender berichteten. Unter anderem habe ein Kurs für Inline-Skater stattgefunden und ein Musical sei aufgeführt worden. Besonderen Wert legen Zender und Akers auf das Prädikat "Halt-Gemeinde". Der Verkauf alkoholfreier Cocktails bei Festen und der Kirchweih mit dem Halt-Mobil oder der Bar sei geplant. Noch im Februar gibt es tolle Angebote, so zum Beispiel Go-Kart-Fahren in Marktzeuln am 20. Februar, Schlittschuhlaufen in Höchstadt am 18. Februar und die "Hall of Sports" in Frensdorf jeden letzten Samstag im Monat. In Planung ist laut Akers auch ein Inklusionsprogramm mit der Don-Bosco-Schule Stappenbach. see