Emil Schuller war 25 Jahre lang Küster in der katholischen Bruder-Konrad-Kirche in Brugpreppach. Jetzt ist der 85-Jährige in den Ruhestand verabschiedet worden. Pater Alois Gaßner und Pastoralreferent Norbert Zettelmeier überreichten ihm eine Dankesurkunde von Bischof Friedhelm Hofmann von der Diözese Würzburg.


Von aufschließen bis aufräumen

Ein Vierteljahrhundert lang hat Schuller in der Bruder-Konrad-Kirche den Dienst als Küster versehen und dabei "vielen Pfarrern, Dekanen und Bischöfen in die Gewänder geholfen", sagte Gaßner. Vor einem Vierteljahrhundert habe er bei Pfarrer Josef Hauck begonnen, dann kamen Pfarrer Manfred Greier, Pater Gaßner und Pastoralreferent Zettelmeier. Vom Aufschließen der Kirche "bis zum Aufräumen", reiche das Arbeitsgebiet eines Küsters. Gaßner dankte ihm dafür persönlich und im Namen des Pfarrgemeinderats. Für die Kirchenverwaltung verabschiedeten Kirchenpfleger Manfred Braterschofsky und Bernd Schuler den Küster. Braterschofsky ging ebenfalls auf die vielfältigen Aufgaben eines Küsters - oder Mesner, wie er in Franken genannt wird - ein: "Kinder, die getauft wurden, die zur Kommunion gingen, Menschen, die heirateten, oder Menschen, die zu Grabe getragen wurden, hast du mit deinem Läuten begleitet."
Schuller habe auch immer angepackt, wenn Großes zu tun war, sagte Braterschofsky, und weiter: "Wir haben schöne Zeiten mit dir als Original verbracht und immer wieder deinen Erzählungen gelauscht".