Melkendorf — Zum 29. Mal wird die Kulmbacher Freiluft-Stadtmeisterschaft im Fußball ausgetragen, die 1986 vom Melkendorfer Hermann Stübinger ins Leben gerufen wurde. Rekordsieger ist der ATS Kulmbach mit acht Titelgewinnen vor dem Gastgeber TSV Melkendorf mit fünf. Je vier Mal triumphierten der TSV 08 Kulmbach und der VfB Kulmbach, der diesmal Titelverteidiger ist. Als weitere Sieger gingen die SpVgg Windischenhaig (3), der VfR Katschenreuth (2) sowie je einmal der BSC und die DJK Kulmbach in die Geschichte ein.
Die inzwischen nur noch in der B-Klasse angesiedelte SpVgg Windischenhaig sagte allerdings diesmal ihre Teilnahme kurzfristig wegen Personalmangel ab.

250 Euro für den Sieger

Von 1986 bis 1993 ging es um den Wanderpokal des Toyota-Autohauses Hahn, seitdem um den EKU-Cup. Die Kulmbacher Brauerei hat nicht nur den Wanderpokal gestiftet, sondern lobt auch Geldpreise aus. Der Sieger erhält 250 Euro, der Zweite 150, der Dritte 75 Euro, der Vierte 25 Euro.
Der TSV Melkendorf spendiert jedem teilnehmenden Verein einen Spielball und zeichnet den besten Torschützen des Turniers aus. Zudem würdigt die Stadt Kulmbach die fairste Mannschaft des Turniers.
Als Favorit geht in diesem Jahr der Kreisligist VfR Katschenreuth ins Rennen, denn die Bezirksligisten VfB und ATS Kulmbach stehen sich tags darauf im Stadtderby zum Bezirksliga-Saisonauftakt gegenüber und schicken deshalb nur ihre 2. Mannschaften, die beide in der Kreisklasse angesiedelt sind. cs