Nachdem bei Hochwasser der Seebach wiederholt Schäden am Damm und an der Uferwand des Main-Donau-Kanals im Unterwasser der Schleuse Erlangen aufgetreten sind, wird dieser Bereich jetzt umfassend ertüchtigt.
Bereits im März dieses Jahres wurde vor die Uferwand eine Steinschüttung eingebracht. Auch auf die Kanalböschung wurde abschnittsweise eine Lage Wasserbausteine aufgebracht.
"Diese Maßnahmen sichern die Bauteile gegen die hohen Wasserdrücke, die während eines Hochwassers der Seebach auftreten", schreibt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg. Als weitere Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser sind Verstärkungen und teilweise Erhöhungen des Dammes geplant.
Diese Arbeiten werden zwischen Mai und Oktober ausgeführt. Während dieser Zeit wird eine ökologische Baubegleitung durchgeführt. Für die Bauzeit ist eine Sperrung des Radweges erforderlich, eine Umleitung ist ausgeschildert. Der vorhandene Weg wird zum Teil komplett abgetragen und zum Ende der Bauarbeiten von Grund auf neu hergestellt.
"Auch nach der baulichen Sicherung überwachen die Dammbeobachter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes den Zustand der Dämme bei regelmäßigen Kontrollgängen", schreibt das Amt. red