Massive Auswirkungen auf die Pflege des Schlangenbachs haben die Pläne der Autobahndirektion. Sie will zwischen Galgenbrücke und Beginn des ehemaligen Heinlein-Geländes eine neue Lärmschutzwand errichten, die doppelt so hoch wie der bisherige Schutz werden soll.
Dadurch wird der Bachlauf zwischen den beiden Schutzeinrichtungen, dem alten Wall und der neuen Wand, auf einer Länge von rund einem Kilometer eingesperrt. Der Zugang gestaltet sich laut Bürgermeister Andreas Galster (CSU) schwierig. Pflegearbeiten müssten dort händisch ausgeführt werden, was erheblich teurer als maschinell ist. Deshalb verhandelt er nun mit dem Landratsamt, dem Wasserwirtschaftsamt und der Unteren Naturschutzbehörde darüber, dass der Bachlauf mit schwerem Gerät gereinigt werden dürfe.


Schutz vor Hochwasser

Das Freihalten des Bachlaufs dient dem Hochwasserschutz. Ob die Baumaßnahme als solche darauf Auswirkungen hat, dazu äußerte sich Galster nicht.
In einem anderen Punkt schließt sich Baiersdorf der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen an. Von der Mitgliedschaft erhofft man sich fachliche Förderung der eigenen Maßnahmen für Radfahrer, insbesondere eine Verknüpfung der Netzplanung.