Obwohl der ländliche Raum Vorteile bietet, wie günstige Lebenshaltungskosten, ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum, Arbeitsplätze und ein breites Freizeitangebot in der freien Natur, verliert er an Bevölkerung. Besonders jüngere Menschen zieht es in Ballungsräume.
Unter dem Titel "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen" wollen jetzt bundesweit 18 Modellregionen innovative Lösungsansätze für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum entwickeln.
Ziel des Modellvorhabens ist es, auf Grundlage des aktuellen Nutzerverhaltens und der Angebote an Mobilität und Daseinsvorsorge Konzepte für die nächsten zehn bis 15 Jahre zu entwickeln.
In diesem Bundesprojekt bildet der Landkreis Rhön-Grabfeld gemeinsam mit dem Landkreis Bad Kissingen eine der 18 Modellregionen.


Bedürfnisse mitteilen

Zur Erarbeitung von Lösungsansätzen haben nun die Bürger in den Kooperationsräumen der Modellregion Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld Gelegenheit, sich im Rahmen einer Befragung des Instituts für angewandte Logistik der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (IAL) einzubringen und ihre Bedürfnisse im Rahmen der Daseinsvorsorge und Mobilität mitzuteilen.


Fragebögen in Wochenzeitung

In den Rhön-Grabfeld-Orten Aubstadt, Bahra, Großeibstadt, Hendungen, Herbstadt, Höchheim, Hollstadt, Oberstreu, Saal, Unsleben und Wülfershausen wird ebenso wie in Bad Brückenau, Geroda, Motten, Oberleichtersbach, Riedenberg, Schondra, Wildflecken, Zeitlofs im Landkreis Bad Kissingen mit einer Wochenzeitung am Mittwoch, 3. Mai, entsprechende Fragebögen an die Haushalte verteilt.
Die Bürger in diesen Gemeinden sind zur Teilnahme an der Befragung aufgerufen. Einsendeschluss ist der 12. Mai.
Sollten im Haushalt mehrere Personen leben, können die anderen den Fragebogen online unter der Internet-Adresse https://umfrage.fhws.de/limesurvey/index.php/588676/lang-de ausfüllen. Der Internetlink ist ab dem 3. Mai aktiv.
Wer mehr zu der Fragebogenaktion wissen will, kann die Verantwortlichen an der Fachhochschule unter folgender E-Mail-Adresse kontaktieren: ial@f hws.de.