Zusammen mit dem Klimaschutzmanager des Landratsamts, Dominik Bigge, erstellte der Verein Energieregion Südliche Fränkische Schweiz ein Energiekonzept. Mit 1800 Euro ist auch die gewünschte Bürgerbeteiligung berücksichtigt. Jedes Haus werde inspiziert, um beispielsweise den Zustand der Heizung festzustellen. Wenn mehrere Häuser in einem Straßenzug auswechseln, könnte das der gesamte Straßenzug tun und beispielsweise durch Nahwärme versorgt werden, informierte Bürgermeister Rast.
Die Versorgung durch Nahwärme "Am Lindelbach" bereitet große Probleme. Als unrentabel befand es die Bayernwerk AG, die dies nicht weiter führen wollte. Nun traf man sich, um Vorschläge zu erarbeiten. Das Problem sei eine zu hohe Vorlauftemperatur, die bewirke, dass sich die Wärmepumpe nur sehr selten einschalte. Insgesamt sei sie nur 88 Stunden in Betrieb gewesen. Ein Wärmeverlust von 53 Prozent ist das Ergebnis. Nun wolle das Bayernwerk wenigstens auf eine schwarze Null kommen. Der Vorschlag: Bayernwerk übernimmt die Heizung in der Lindelberghalle. Die Gemeinde wird neben den Anwohnern "Am Lindelbach" Mitkunde. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre. Das Problem sei die Preisklausel. Die momentane Preissenkung kann nicht weitergegeben werden. Es bleibe bei den alten Wärmepreisen. map