Frohnlach — Auch die Landesliga-Mannschaft des VfL Frohnlach ist auf Talfahrt. Im Heimspiel gegen Quelle Fürth konnte die Truppe von Trainer Oliver Müller ihre Negativserie nicht stoppen, weil es in der ersten Halbzeit gleich vier Mal im VfL-Kasten klingelte. Zur Pause stand es 0:4. Am Ende dieses Kirchweihspiels hieß es dank einer tollen Moral der VfL-Youngster nur noch 3:5.
Moskau lässt grüßen! Nur knapp 50 Zuschauer besuchten am Kirchweihsonntag die Partie gegen die Quelle-Städter. Die, die kamen, sahen allerdings ein sehr unterhaltsames Spiel.
Pommer schickte Haag in die Gasse, er umkurvt Torwart Edemodu und schob mit der ersten Gästemöglichkeit zum 1:0 ein. Bereits mit dem nächsten Angriff der nächste Treffer für die SG. Einen weiten Einwurf, mit Kopfball verlängert, hämmerte Pommer in die Maschen.
Nach einem tollen Knie-Solo und einem Kopfball von Alles an die Latte fiel auf der Gegenseite das 0:3. Einen Freistoß von Turhan lenkte Edemodu an den Pfosten, den Abpraller drückte Wald hauser über die Linie. Doch damit nicht genug, denn in einem gleich verteilten Spiel erzielte Ried sogar noch das 0:4.
Der VfL ging mit einer anderen Einstellung in die zweite Hälfte und wurde nach zehn Minuten mit einem Werner-Treffer belohnt. Dann das 2:4: Alles schob gegen die Laufrichtung von Krüger einen abgewehrten Hartmann-Schuss über die Linie. Die Gäste wehrten sich jetzt mit Härte, doch in der 70. Minute fiel sogar das 3:4: Werner setzte sich energisch gegen Gerber durch. Seinen Querpass verwertete Knie zum Anschlusstreffer.
Fünf Minuten vor Schluss setzte sich erneut Werner durch. Sein abgefälschter Schuss wurde nach Meinung der Gastgeber deutlich hinter der Torlinie weggeschlagen, doch das Schiedsrichter-Gespann gab diesen vermeintlichen Treffer nicht.
Die couragierte Leistung wurde nicht belohnt, weil unmittelbar nach dieser Aktion der Gast durch den knapp im Abseits stehenden Avic mit seinem fünften Tor alles klarmachte. mw