Fast vier Stunden lang war die A 73 nach zwei Unfällen in Höhe von Strullendorf gesperrt. Ein schier endloser Stau und Umleitungen waren die Folge.
Ein 20-jähriger VW-Fox-Fahrer fuhr nach Angaben der Polizei in Richtung Suhl und kam aufgrund eines Sekundenschlafs in Höhe Strullendorf nach rechts ins Bankett. Überrascht zog er mit seinem Pkw nach links, schleuderte und blieb mit dem Wagen quer zur Fahrbahn stehen.


Total beschädigte Autos

Der junge Mann stieg aus und schaltete laut Polizei offensichtlich auch noch die Beleuchtung aus. Ein auf dem linken Fahrstreifen fahrender 40-jähriger Golf-Fahrer erkannte den unbeleuchteten Unfall-Pkw zu spät und fuhr frontal in dessen Fahrerseite. Der VW Fox stellte sich auf und kam auf der Beifahrerseite im Fahrbahnbereich zum Liegen. Der Golf-Fahrer kam erst nach 200 Metern auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Beim Unfall wurde der 40-Jährige leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Klinikum gebracht. Beide Pkw wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Schaden entstand in Höhe von etwa 21 000 Euro. Ebenso mussten die Fahrbahnen von den ausgelaufenen Betriebsstoffen gereinigt werden, was eine insgesamt vierstündige Sperre erforderlich machte.


Situation zu spät erkannt

Dieser Unfall führte kurz darauf zu einer weiteren Karambolage. Ein 55-jähriger BMW-Fahrer bremste sein Fahrzeug ab, ein nachfolgender 25-jähriger Skoda-Fahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf dessen Auto auf. Durch den Aufprall wurde der BMW am verunfallten VW Fox vorbeigeschoben. Ein weiterer nachfolgender 19-jähriger BMW-Fahrer konnte nur durch eine Vollbremsung ein Auffahren in diese Unfallstelle verhindern. Durch das starke Abbremsen erlitt seine Beifahrerin einen Schock. Der Skoda-Fahrer sowie sein Beifahrer wurden bei dem Unfall ebenfalls verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bei dem Folgeunfall entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von circa 15 000 Euro. red