Die Schützen aus sechs Ortschaften treten gegen einander an, und weil der Wettbewerb bereits seit 1974 stattfindet, scheuen sie auch nicht davor, von "Tradition" zu sprechen. Dabei trägt der Wettbewerb seinem Namen nur noch bedingt Rechnung, denn das "Grenzlandschießen" war ursprünglich im Schatten der einstigen Zonengrenze begründet, welche die Bundesrepublik und die Deutsche Demokratische Republik trennte. Den Namen wie auch die schützensportliche Konkurrenz hat man auch nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung beibehalten.
Mit einem Abschlussabend im Heilgersdorfer Schloss wird die Veranstaltung laut einer Mitteilung von Erwin Steinert, dem Ehrenvorsitzenden des Schützenvereins Schwarzer Keiler in Heilgersdorf am Samstag, 13. Mai, beschlossen. Dann stehen die Preisverteilung, die Königsproklamation und ein Tanzabend an. Los geht es um 19.30 Uhr.


Akteure aus sechs Orten

Die Schützenvereine und -gesellschaften aus Autenhausen, Eckartshausen, Ditterswind, Dürrenried, Junkersdorf und Heilgersdorf stellen sich alljährlich dem Wettbewerb aus, wobei der Ausrichter wechselt. Diesmal sind die Heilgersdorfer mit der Organisation an der Reihe .
Gleichzeitig mit diesem Schießwettbewerb wurde nach Angaben Erwin Steinerts ein Preisschießen veranstaltet, bei dem eine von der Stadt Seßlach gespendete Ehrenscheibe als Trophäe ausgeschrieben war. Die Scheibe wird an diesem Abend an den Sieger vergeben.
Zudem planen die Heilgersdorfer einen Wechsel auf dem Schützenthron, denn die letztjährigen Majestäten, Jugendkönig Ronny Nietsche, dessen Ritter Jonas Grämer und Nicolas Schmidt sowie der Schützenkönig Kai- Uwe Scheppe mit den Rittern Hans Schlögl und Erwin Steinert werden verabschiedet. Mit Spannung erwartet man, wer in deren Fußstapfen tritt. Die neuen Schützenkönige samt Rittern werden durch die 1. Vorsitzende Carola Vetter und Schießleiter Kai-Uwe Scheppe bekanntgegeben und proklamiert. Für gute Stimmung, auch unter unterlegenen Teilnehmern, garantiert Alleinunterhalter Christian Schmidt. eki