Bamberg — Gisela Hirschmann gibt nach 30 Jahren die Verantwortung für die Leitung der Bamberger Gruppe von Amnesty International ab. Möglich geworden ist dies durch die Bereitschaft von Christiane Soldner-Kopp, das Amt zu übernehmen.
Gisela Hirschmann ist seit 1983 Amnesty-Mitglied, 1985 übernahm sie mit Silvia Walter die Funktion der Gruppensprecherin. In den vergangenen zehn Jahren war sie die alleinige Gruppensprecherin. Zu ihren Aufgaben gehörte zum Beispiel der Kontakt zur Amnesty Zentrale in Bonn (später Berlin) und die Aufarbeitung der Informationen für die Bamberger Gruppe.
Ein Highlight der Amnesty-Arbeit fiel in ihre Amtszeit: Der jahrelang von Amnesty betreute ukrainische Gefangene Pavel Kampov besuchte 1991 nach seiner Freilassung Bamberg und konnte der Gruppe von seinen Erfahrungen berichten.
Beim Neujahrstreffen bedankte sich Christl Schuster im Namen der Gruppe für die unzähligen Stunden, die Gisela Hirschmann in ihrer Amtszeit aufbrachte.
Ihre Nachfolgerin Christiane Soldner-Kopp ist ebenfalls langjähriges Amnesty-Mitglied und hat als stellvertretende Bezirkssprecherin schon die notwendigen Erfahrungen sammeln können. red