Coburg — Bereits heute Abend geht es für die VSG Coburg/Grub in der 1. Volleyball-Bundesliga weiter. Um 20 Uhr muss Milan Maric mit seiner Truppe in Düren antreten.
Fast zwei Monate ist es nun her, dass sich Topscorer Itamar Stein, im Punktspiel gegen den Rekordmeister aus Friedrichshafen verletzt hat. Seit diesem Spiel konnte die VSG zwar oft mit ihren Gegnern mithalten, aber nur im Spiel gegen Mitteldeutschland einen Sieg landen.

Abstieg ist überhaupt kein Thema

Der Abstieg ist in dieser Saison zwar kein Thema mehr, allerdings geht es weiterhin darum die Ausgangsposition für die Pre-Playoffs möglichst günstig zu gestalten. Im Hinspiel gegen den die SWD Powervolleys Düren gelang den Schmieden in der heimischen Arena ein Meisterstück, als man den Drittplatzierten der Bundesligatabelle mit 3:2 in die Knie zwingen konnte.
Der entscheidende Mann damals war Itamar Stein, der auch zum MVP gewählt wurde. Steins Verletzung an der Halswirbelsäule ermöglicht ihm bisher noch kein Balltraining mit der Mannschaft, nur individuelles Training im Kraftraum ist derzeit möglich. Ob der Israeli seinem Team in den Pre-Playoffs in fünf Wochen wieder helfen kann, ist auch fraglich.

Steins Zukunft ist völlig offen

"Itamars Zustand verbessert sich von Woche zu Woche aber an ein regelmäßiges Training am Ball oder gar an einen Spieleinsatz ist derzeit nicht zu denken. Das Risiko, dass die Verletzung sich wieder verschlimmert, wäre zu groß. Wir haben mit Itamar einen Zweijahresvertrag und sind uns sicher, er kommt zu gegebener Zeit mit voller Spielstärke zurück", erklärt Vorstandsmitglied André Dehler.
Die Situation für VSG-Trainer Maric bleibt also weiterhin schwierig und die verbleibenden Spieler müssen in den restlichen vier Hauptrundenspielen gegen Düren, VCO Berlin, Recycling Volleys Berlin und im letzten Heimspiel gegen den TV Bühl möglichst viele Punkte ergattern und hoffen, dass die Konkurrenten aus Mitteldeutschland und Herrsching nicht punkten.

In den Pre-Playoffs ist alles drin

In den Pre-Playoffs, in denen der Siebte gegen den Zehnten und der Achte gegen den Neunten spielen, um die beiden letzten Playoff-Plätze zu ergattern, werden die Karten dann neu gemischt. Dann geht es in K.o.-Duellen gegeneinander und die Teams mit der aktuell besseren Form wird weiterkommen.
Aktuell würde die VSG gegen den TSV Herrsching antreten müssen, aber auch die anderen beiden möglichen Gegner CV Mitteldeutschland und die Netzhoppers KW sollten mit der VSG auf Augenhöhe sein, vor allem wenn Itamar Stein wieder eingreifen kann. ad