Nach dem grandiosen 3:1-Sieg in Fellbach sind die Volleyballer des VC Eltmann beim Heimspiel der 2. Liga Süd am Samstag (19.30 Uhr) gegen die TG Rüsselsheim II erneut Favorit. Doch das Match hat seine Tücken. Denn mit der TG Rüsselsheim II kommt die Reserve des Erstligisten United Volleys Rhein-Main, derzeit Tabellenzweiter in der Eliteliga noch vor Serienmeister Friedrichshafen, in die Georg-Schäfer-Halle.
Der Erstligist hat diesmal in Herrsching erst am Sonntag sein Punktspiel. Die United Volleys haben einen Spielerkader von zwölf Profis, die Reserve, also TG Rüsselsheim II, hat 14 Spieler für die Saison gemeldet. Und von diesen dürfte sicherlich die Hälfte mit einer Karriere in der 1. Liga liebäugeln. Als Rüsselsheim II zuletzt in Freiburg die Gastgeber mit 3:0 quasi an die Wand spielte (lediglich im dritten Satz beim 24:26 waren die Breisgauer auf Augenhöhe), gehörten neben Routinier Grabowski (34 Jahre, 2,06 Meter) auch Anton Borger (31) und Phillip Schuhmann (23) zu den tragenden Säulen. Die ehrgeizigen Spieler wollen sich für die
1. Liga empfehlen. Als am 22. Oktober die Rüsselsheimer mit 0:3 in Delitzsch untergingen und am 29. Oktober in der riesigen Fraport-Arena im Vorspiel zur Bundesliga gegen Dresden im Tiebreak knapp gewannen, spielten "Erste" und "Zweite" am gleichen Abend. Doch nun kommt die TG am Samstag nach Eltmann, und die Spieler wollen sich für den Sonntag in Herrsching wieder empfehlen.


Richter und Poluga fraglich

Natürlich ist dies auch Eltmanns Coach Milan Maric bewusst, und er wird sich wie bisher in allen bisherigen Begegnungen sicher etwas einfallen lassen, damit der Heimnimbus der Oshino Volleys, der bei Ligaspielen nun schon über ein Jahr anhält, gewahrt bleibt.
Ob Kapitän Sebastian Richter und auch Nikola Poluga, die in Fellbach nicht spielten, ihre Verletzungen auskuriert haben, wird sich erst kurzfristig zeigen. Der Fanclub "Red Barons", beim 3:1-Sieg in Fellbach quasi der siebte Spieler, wird sicherlich das Eltmanner Team wieder lautstark unterstützen. Die Anhänger hoffen, dass Zuspieler Merten Krüger mit seinem äußerst variablen Passspiel seinen Angreifern wieder viele spektakuläre Punkte ermöglicht. rom