Der SPD-Ortsverein Unterrodach hat seine Hauptversammlung gehalten. Ausführlich ging der Vorsitzende Klaus Steger auf die Verkehrssituation auf den Bundesstraßen im Gemeindegebiet ein. Er berichtete, dass sich der Arbeitskreis Verkehr des Marktgemeinderates an das Straßenbauamt Bamberg gewandt habe, mit der Bitte, sichere Querungsmöglichkeiten der B 303 zu schaffen. Ferner erinnerte er an den Beschluss des Marktgemeinderates, Lärmschutzmaßnahmen entlang der B 173 zu schaffen. In seiner Sitzung am 25. April hatte der Gemeinderat diesen Beschluss aus dem Jahre 2005 einstimmig erneuert. Bis heute habe darauf niemand reagiert.
"Seit 11 Jahren warten wir also darauf, dass die Bürger vor dem immer stärker werdenden Verkehr geschützt werden und nichts geschieht", rief der Vorsitzende aus. "Das ist nicht mehr länger zumutbar." Helmut Wich-Heiter wies darauf hin, dass mit dem Bau der Ortsumfahrung sich nun eine einmalige Gelegenheit ergebe, mit dem Abraummaterial Lärmschutzwälle zu errichten. "Das kommt billiger, als das Material auf die Deponie zu fahren!" Erfreut zeigte sich Steger, dass es trotz der nach wie vor angespannten Finanzlage gelungen sei, die Hauptstraße fertig zu stellen, ohne die Anwohner finanziell zu belasten. Durch die geschickte Vorgehensweise des Bürgermeister sei es zudem gelungen, dass die Sanierung des Rathauses in das kommunale Investitionsprogramm des Freistaates aufgenommen wurde, sodass nun Dach und Fassade energetisch saniert und ansehnlich gestaltet werden können.
Die anschließenden Wahlen brachten folgende Ergebnisse: Vorsitzender Klaus Steger, stellvertretende Vorsitzende Daniela Dietl, Norbert Friedlein, Schriftführer Thomas Hümmrich, Kassier Walter Wich-Herrlein, Revisoren Herbert Trapper, Dietmar Fleischmann, Delegierte zur Bundeswahlkreiskonferenz Daniela Dietl. red