Auf Druck der SPD im Bayerischen Landtag bekommen die Musikschulen in Bayern mehr Geld. Das hat die Kulmbacher Abgeordnete und Landtagsvizepräsidentin Inge Aures gestern mitgeteilt. Die staatlichen Zahlungen wurden ihr zufolge von 13,785 auf 14,732 Millionen Euro angehoben. "Davon profitiert auch der Landkreis Kulmbach, der 2015 mit 48 547,50 Euro insgesamt 11,03 Prozent mehr an staatlichen Zuschüssen für öffentliche Musikschulen erhielt als im Jahr zuvor", so Aures, die sich auf Zahlen des Kultusministeriums stützt. Sie sei zufrieden: "Diese Erhöhung ist ein immens wichtiger Schritt auf dem Weg zu bezahlbarem Musikunterricht. Dieser darf kein Luxusgut sein."
Derzeit nehmen wöchentlich 141 850 Jungen und Mädchen Unterricht an den 216 bayerischen Musikschulen. Die Kosten hierfür teilen sich die Eltern (61,3 Millionen Euro), die Kommunen (60,1) und der Freistaat (14,73). Langfristig soll der Finanzierungsanteil des Freistaates an den Lehrpersonalkosten auf 25 Prozent steigen. Selbst nach der bewilligten Erhöhung sind es aber gerade einmal rund zehn Prozent. "Das ist also erst der Anfang, wenn auch ein guter", betont MdL Inge Aures. red