Gerüchte sind in der Regel Selbstläufer. Sie verbreiten sich in ungeahnter Geschwindigkeit und werden zumeist noch mit mehr oder weniger fantasievollen Details ausgeschmückt. So war es auch mit der Mär um das Gaustadter Freibad. Erstaunlich in dieser Geschichte ist nur, dass als Urheber lediglich Personen in Frage kommen, die in diese Materie involviert sind. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage unter den Besuchern der Gründungsversammlung wurde stets ein Name genannt, der für die Verbreitung des Gerüchtes um die Schließung des Freibades steht. Dieser Mensch wiederum will die konkrete Ankündigung eines solchen Planes in einem Vier-Augen-Gespräch mit einem Entscheider erfahren haben. Ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt. Oder wer Politik per se für ein schmutziges Geschäft hält. Das Wasser im Gaustadter Freibad wäscht offensichtlich alle klinisch rein.