Deutschlandweit einmalig ist der Englischwettbewerb für die mittelfränkischen Gymnasien, den der Herzogenauracher Christoph Schech organisiert. Vor Kurzem fand in Erlangen die 14. Auflage statt. Wie Schech mitteilt, siegte Lea Stadelmann vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen, gefolgt von Emma Graml, Werner-von-Siemens-Gymnasium Weißenburg, und Jared Tiedemann, Gymnasium Carolinum Ansbach.
Nach der Vorrunde, in der ein bekannter Text vorgelesen und ein C-Test (Lückentext) bearbeitet wurden, trugen die sechs Besten im Senatssaal der Universität Erlangen-Nürnberg einen unbekannten Text vor, der zuvor unter Zuhilfenahme eines Wörterbuches erschlossen wurde.
Die Leistungen der Teilnehmer, die im dritten Jahr Englisch lernen, können laut Organisator nicht hoch genug eingeschätzt werden. Im altehrwürdigen Senatssaal, der den Eintretenden ein ehrfurchtsvolles "Oh!" entlockte, vor mehr als hundert Personen einen bis vor Kurzem nicht bekannten englischen Text frei vorzutragen und sich dem Urteil der Juroren vom Fremdsprachenzentrum, Lehrstuhl für Anglistik, zu stellen, nötigt Schech großen Respekt ab. Die Preisträger konnten Siegerurkunden, Geldpreise, je 100 Euro für die Ausstattung der Englischbibliothek der Schule, ein Literaturpaket und einen Kalendergutschein für die Klasse in Empfang nehmen. red