Bamberg/Auschwitz — Zum sechsten Mal hat die Maximilian-Kolbe-Stiftung im polnischen Auschwitz den europäischen Workshop "Umgang mit der gewaltbelasteten Vergangenheit von Auschwitz" durchgeführt. Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz stand die Frage nach den bis in die Gegenwart andauernden Prägungen und Verletzungen, die von Auschwitz und dem Zweiten Weltkrieg ausgehen, im Zentrum der Begegnung, an der 30 Vertreter aus zwölf ost- und westeuropäischen Ländern teilgenommen haben.
Die Diskussion wurde auch um einen angemessenen Umgang mit der oft schwierigen Gegenwart dieser Geschichte geführt. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Erfahrungen der verschiedenen europäischen Gesellschaften tauschten sich die Teilnehmer über die grundlegenden Perspektiven von Gewaltüberwindung und Versöhnung aus.
Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, nicht vorschnell und oberflächlich von Versöhnung zu sprechen.


Folgen der Gewalt

Die Versöhnungsperspektive bleibt unverzichtbar, wenn man nicht der Gefahr erliegen will, sich resignativ mit den Folgen der Gewalt abzufinden.
Am Workshop nahm auch der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz und Vorsitzende des Stiftungsrats der Maximilian-Kolbe-Stiftung, Erzbischof Ludwig Schick, teil. red