Nürnberg/Gräfenberg — Das Staatliche Bauamt Nürnberg beginnt am Montag, 15. Juni, mit dem Umbau der Anschlussstelle Nürnberg-Nord. Für die Fahrt von Gräfenberg/Heroldsberg kommend Richtung Würzburg wird eine direkte Zufahrtsrampe von der Bundesstraße 2 auf die Autobahn 3 hergestellt.
Der Verkehr kann weiter durch die Anschlussstelle fahren, allerdings auf schmäleren und verschwenkten Fahrsteifen. Bis Ende der Sommerferien sollen laut Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Nürnberg die Arbeiten abgeschlossen werden.

Unfallschwerpunkt

Mit dem Umbau der Anschlussstelle für 1,1 Millionen Euro wird ein Unfallbrennpunkt im Rahmen des Programms "Sichere Landstraße" entschärft. Bisher ist die Auffahrt auf die A3 in Fahrtrichtung Würzburg aus Heroldsberg kommend nur durch Linksabbiegen möglich. Durch die neue Direktrampe ist das unfallträchtige Abbiegen nicht mehr notwendig. In der Vergangenheit ereigneten sich hier teils schwere Verkehrsunfälle zwischen abbiegenden und stadtauswärts fahrenden Fahrzeugen.
Bereits 2014 wurde in Fahrtrichtung Heroldsberg eine Beschleunigungsspur an die B 2 angebaut, um von der Autobahn kommende Fahrzeuge sicher in den fließenden Verkehr der Bundesstraße einzufädeln.
Der Durchgangsverkehr auf der B2 in Richtung Nürnberg kann wie bisher passieren. Stadtauswärts wird vor der Baustelle eine Fahrspur eingezogen.
Sperrungen der Anschlussstelle werden rechtzeitig angekündigt. Der Verkehr auf der Autobahn A3 ist nur geringfügig von der Maßnahme betroffen.
Die Verkehrsführung wird mit Baubeginn am 15. Juni eingerichtet und bis Abschluss der Arbeiten aufrechterhalten. red