von unserem Mitarbeiter  Gerhard Schmidt

Birkach — Am Dienstag fand in Birkach, einem Gemeindeteil des Marktes Burgpreppach, der Spatenstich für den Bau der Wasserleitung nach Üschersdorf statt. Treffender sollte man wohl vom Baubeginn sprechen, denn der Spaten konnte nicht eingesetzt werden, da die Arbeiten mitten in Birkach an der Abzweigung nach Ditterswind aufgenommen wurden.
Es sind schon einige Jahre vergangen, seit der Gemeinderat beschloss, den Gemeindeteil Üschersdorf an die Gesamtanlage des Marktes anzuschließen.


Uran im Wasser

Das merkten auch die Üschersdorfer, denn als Teil der Solidargemeinschaft hatten sie die neue Trinkwassererschließung mitbezahlen müssen, ohne bislang angeschlossen zu werden. Erst der Nachweis von Uran im Üschersdorfer Trinkwasser trieb jetzt die Bemühungen um den Anschluss voran. Eine Sanierung der Üschersdorfer Wasserversorgung wäre zu teuer gewesen.


Hofheim schließt an

Als sich obendrein die Stadt Hofheim entschloss, Wasser für die Goßmannsdorfer Gruppe aus Burgpreppach zu beziehen, wurde die Planung nun zur Wirklichkeit. Außer der 1500 Meter langen Leitung nach Üschersdorf wird ein Anschluss zum Hofheimer Stadtteil Erlsdorf verlegt. Dies wird im Spülbohrverfahren durchgeführt und hat den Vorteil, dass an verschieden Stellen keine oberirdischen Arbeiten erfolgen müssen.
Zugleich werden Leerrohre für die Breitbandversorgung mitverlegt, um dem schnellen Internet den Weg zu bereiten.
Anfangs rechnete Burgpreppach mit Kosten von knapp 400 000 Euro. Durch die Einbeziehung Hofheims und eine Kombiausschreibung konnten rund 100 000 Euro eingespart werden. Die Arbeiten sollen noch heuer fertig werden.