Teuschnitz — Knapp ging es zu bei der Feuerwehrolympiade anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Teuschnitzer Jugendfeuerwehr: Platz 1 und Platz 2 trennte nur ein Punkt. Am Ende setzten sich die Reichenbacher Jungen und Mädchen vor Tschirn und der Teuschnitzer Jubelwehr durch.
Nach der Olympiade ging es zum Feiern ins Teuschnitzer Feuerwehrhaus. Dort wurde der Feuerwehrnachwuchs vom Feuerwehrvorsitzenden Tobias Neder willkommen geheißen. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern und bei allen Helfern, die das Jubiläum zu einem Erfolg gemacht haben. Gemeinsam mit Lisa Straßer zeichnete er die Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr aus.
"Die Teuschnitzer Jugendfeuerwehr gehört zu den Aktivposten unter den Jugendfeuerwehren im Landkreis", erklärte Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raupach.

"Hervorragende Jugendarbeit"

Er erinnerte an den Kreisjugendleistungsmarsch in Teuschnitz vor zwei Jahren mit der legendären Ochsenwette zum Altstadtfest. In Teuschnitz werde unter der Leitung von Lisa Straßer hervorragende Jugendarbeit geleistet, dies sehe man auch an der aktiven Wehr, von der viele Feuerwehrleute ihre Karriere einst in der Jugendfeuerwehr starteten.
Dirk Raupach freute sich, dass im Landkreis Kronach über 600 Jugendliche in 48 Jugendfeuerwehren aktiv sind. Damit sei eine Umkehr des Abwärtstrends vergangener Jahre erkennbar. Zudem versuche man verstärkt, Kinderfeuerwehren zu gründen.
Auch Pfarrer Joachim Lindner ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei der Jugendfeuerwehr vorbeizuschauen. Er beglückwünschte alle teilnehmenden Wehren. "Ich bin immer wieder begeistert, wenn sich junge Menschen für andere Menschen einsetzen, ob in der Kirche oder in den Rettungsdienst. Ihr seid für mich alle Gewinner und ich bin stolz auf euch", so der Stadtpfarrer, der als Geschenk für die Feuerwehr seine berühmten Bommel in Feuerwehrfarben dabei hatte.
"Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum", übermittelte namens der Stadt auch Zweiter Bürgermeister Stephan Neubauer. Er erinnerte an die Gründung der Jugendfeuerwehr vor 25 Jahren, mit der man auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren wollte, um einen aktiven Personalbestand erhalten und damit den Brandschutz gewährleisten zu können. Die Jugendfeuerwehrler bewiesen, dass sie keiner "Null-Bock-Generation" angehören. Die Jugendlichen lernten in der Jugendfeuerwehr viel und entwickeln Teamgeist. Der Jugendfeuerwehr wünschte er für die Zukunft alles Gute und noch viel Zulauf von interessierten Jugendlichen. vs