Kronach — Dieter Krapp vom Ordnungsamt der Stadt Kronach hat Verständnis für den Wunsch Bobrecks. Das erste Problem, ihn zu realisieren sei die Tatsache, dass die Automaten nicht im städtischen Eigentum seien. Sie stammten aus einer Zeit, als sie die Aktionsgemeinschaft angeschafft habe, um die Innenstadt sauber zu halten. Und für die Aktionsgemeinschaft sei natürlich zunächst einmal der Stadtkern Kronachs wichtig.
Dann stelle sich die Frage nach dem personellen Aufwand, denn die Automaten müssten zuverlässig befüllt und kontrolliert werden. Schließlich wäre es auch finanziell nicht machbar, alle Stadtteile und dann noch möglichst flächendeckend zu berücksichtigen.
Dennoch hat Krapp ein offenes Ohr für das Anliegen Bob recks. "Wenn in bestimmten Bereichen ein besonderes Problem auftritt, dann kann man mal darüber reden", sagt er. Allerdings könne die Stadt eine solche Entscheidung eben auch nicht im Alleingang treffen, sondern müsse Rücksprache mit der Aktionsgemeinschaft halten, "weil uns die Automaten nicht gehören".
Generell erinnert Krapp die Hundehalter an ihre Pflicht, den Kot der Vierbeiner auch dann zu beseitigen, wenn keine Beutelspender da sind: "Man kann schließlich auch selbst mal eine Tüte mitnehmen." mrm