Coburg — Das frühere Gemeindezentrum Hörnleinsgrund hat sich zum "Kirche und Gemeindezentrum Katharina von Bora" gewandelt. Am gestrigen Sonntag ist der neu gestaltete Kirchenraum eingeweiht worden. Neu sind auch ein großzügiges Eingangsfoyer sowie behindertenfreundliche Toiletten.

Ermutigung und Zuspruch

Dekan Andreas Kleefeld wies in seiner Predigt darauf hin, dass es eigentlich keiner besonderen Gotteshäuser bedürfe. Trotzdem: "Offenbar brauchen wir Menschen Orte der Vergewisserung, zu denen wir gehen können, wenn wir uns nach Orientierung sehnen, Trost brauchen, Ermutigung und Zuspruch nötig haben."

Vor allem eine Kirche

Es gebe halt eine Sehnsucht, dass der Ort, an dem Gottes Wort verkündet und die Sakramente gespendet werden, etwas von der frohen Botschaft erzählt.
Die aktuelle Umgestaltung durch die Nürnberger Künstler Hannes Arnold und Klaus-Dieter Eichler (Atelier Kunst und Bauen) bekennt sich jetzt offen zum eigentlichen Hauptnutzen des Raumes: Es ist vor allem eine Kirche.
Nach wie vor bieten Kirche und Gemeindezentrum Katharina von Bora Platz für vielfältige Zwecke und Begegnungen.

Gemeinwesenarbeit gewürdigt

Oberbürgermeister Norbert Tessmer erinnerte in seinem Grußwort vor allem auch an die Gemeinwesenarbeit, die er als einen "Eckpfeiler" der Arbeit im Gemeindezentrum bezeichnete. her