Ebern — Das war's mit Dietmar Hofmanns großer Reise zu Fuß durch Deutschland: Bei seiner dritten Tour nach 2012 und 2013 vom Norden des Landes in den Süden machte sein Handwagen schlapp, den er für seine Wanderung von Rügen nach Erfurt neu angeschafft hatte. "Technisches K.O.", teilte Hofmann dem Fränkischen Tag gestern am Telefon mit. Am selben Tag war der Artikel über sein Vorhaben erschienen, 650 Kilometer zu Fuß zurücklegen zu wollen und dabei nur im Freien mit Schlaf-, Biwaksack und Zeltplane zu übernachten.
Der 65-Jährige war sichtlich enttäuscht über das Scheitern. Am vergangenen Samstag war er aufgebrochen, fünf Tage später war Schluss. Der FT traf Hofmann gestern nochmals in Ebern. An seinem Handwagen "Wilhelm II." war der Reifen zerfetzt und die Achse gebrochen. "Keine Chance", klagte der wanderlustige Senior. Schon nach knapp 100 Kilometern hatte der klappbare Handwagen schlapp gemacht. "Wilhelm I." war da verlässlicher: Hofmanns erster Karren hatte immerhin knapp 2000 Kilometer geschafft, bevor er die Biege machte. Ob Hofmann einen neuen Versuch startet, ist ungewiss. al