Lichtenfels — Bei hochsommerlichen Temperaturen erwischte die Heimelf ihren Gegner aus dem Coburger Landkreis gleich kalt. Nachdem Meeder die ersten zehn Minuten klar dominierte, allerdings ohne nennenswerten Abschluss, kam der FCL mit der ersten gelungenen Aktion auch gleich zum ersten Tor.
Zollnhofer flankte auf Oppel, der stoppte sich den Ball sauber herunter und verwandelte zum 1:0. Von da an spielte nur noch der FC Lichtenfels, schien aber zunächst am Gästekeeper schier zu verzweifeln.

FC Lichtenfels gegen
TSV Meeder 5:1 (3:0)

Oppel, Dietz und der Rest der Lichtenfelser Offensivkräfte scheiterten ein ums andere Mal am überragenden Hannes Köster. Nach 35 Minuten war aber auch dieser machtlos, als Oppel, wieder mustergültig von Zolln-hofer bedient, aus Nahdistanz eindrückte. Auf der Gegenseite musste FCL-Torhüter Ruck eigentlich nur einmal eingreifen und klärte dabei aufmerksam per Fußabwehr gegen den anstürmenden Müller.
Zwei Minuten nach dem 2:0 legten die Korbstädter auch gleich nach: Ein Volleyschuss von Gutgesell geriet zur Bogenlampe, und Köster konnte das aus der Sonne kommende Spielgerät nur noch ins eigene Tor pritschen - sein einziger Fehler während der gesamten 90 Minuten. Kurz vor der Pause hatte Meeder Pech, als ein Freistoß von Humpert nur knapp am Pfosten vorbeistrich.
Nach dem Seitenwechsel ließ es der FCL aber etwas zu ruhig angehen und kassierte prompt den Anschlusstreffer, der sich nach vorherigen Chancen von Thiel und Wächter fast ankündigte. Thiel passte von der Torauslinie scharf nach innen, und der kurz vorher eingewechselte Malsch grätschte die Kugel aus wenigen Zentimetern über die Linie. Lichtenfels wackelte aber nur kurz.
In der 66. Minute konnte Köster zwar noch gegen den frei vor ihm auftauchenden Dietz retten, den nachsetzenden Oppel konnte er allerdings nur durch ein Foul bremsen. Die Konsequenz: Gelbe Karte und Strafstoß. Diesen verwandelte Gutgesell sicher zum 4:1.
Eine knappe Viertelstunde später zeigte Schiedsrichter Götz erneut auf den Punkt, als ein Schuss von Gutgesell von einem Gästeakteur mit der Hand abgewehrt wurde. Diesmal trat Zollnhofer an und markierte souverän das 5:1. Das halbe Dutzend verhinderten in den letzten fünf Minuten noch Köster gegen Oppel und schließlich die Latte bei einem Schuss von Zollnhofer.
Kurz vor Ende gab es dann für beide Seiten noch einen Wermutstropfen: Hempfling stieg in der gegnerischen Hälfte unnötig und überhart gegen Thiel ein und sah die Rote Karte. Der Gästeakteur musste humpelnd das Feld verlassen. lim