von unserem Mitarbeiter Bastian Bieberbach

Coburg — Gleich vier Mal treffen am 21. Spieltag direkte Tabellennachbarn aufeinander. Die Fußball-Fans im Landkreis sind gespannt, ob im Titelrennen oder im Abstiegskampf Vorentscheidungen fallen oder ob es gar noch enger wird.

Klare Angelegenheit?

Eine klare Angelegenheit kann man der Papierform nach nur auf zwei Plätzen erwarten: Der Schwabthaler SV ist Favorit gegen Schlusslicht Unterpreppach, während dem TSV Scheuerfeld gegen den Dritten Sylvia Ebersdorfer nur Außenseiterchancen einzuräumen sind. Die Teuchert-Elf bewies bereits im ersten Spiel nach der Winterpause, dass die Neuzugänge bestens integriert sind, denn Schellers Doppelpack und der Dalke-Treffer waren mit entscheidend für den 5:2 Erfolg gegen den SV Heilgersdorf.
Die beiden Samstags-Partien stehen ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Der SV Heilgersdorf will mit einem Dreier gegen den VfB Einberg den Abstand zur Gefahrenzone weiter ausbauen und nach der 2:5-Auftaktpleite postwendend Wiedergutmachung betreiben. Aber auch der VfB braucht dringend Zähler und kann mit einem Erfolg über den Strich klettern.
In der Lettenreuther Au gastiert der drei Punkte besser postierte Tabellennachbar Gestungshausen. Schon beim 2:2 im Hinspiel gab es eine aufregende Schlussphase, in welcher die Ritzel-Elf den 0:2-Rückstand noch egalisierte. Die "Möwe" tankte beim 1:0-Erfolg zuletzt Selbstvertrauen und könnte mit einem Sieg sechs Punkte Abstand zum Relegationsplatz aufbauen.

Das Spitzenspiel

Das Kreisliga-Topspiel findet auf dem Crytek-Sportgelände statt. Spitzenreiter Bosporus empfängt den Zweitplatzierten TSV Marktzeuln. Die Heimelf musste eine der beiden Saisonniederlagen beim Hinspiel einstecken und lechzt nach Revanche. Zudem gelang es ausschließlich der Engelmann-Elf, die Topkanoniers um Bozkaya & Kilinc an die Kette zulegen, so dass der SV Bosporus nur in dieser Partie keinen Treffer erzielte. Dirk Scheler hat sich für Sonntag sicherlich einen Match-Plan gemacht, denn die Coburger wollen den nächsten großen Schritt Richtung Bezirksliga machen.

Signalwirkung

In den übrigen drei Partien geht es vor allem darum, die Weichen für eine ordentliche Rückrunde zu stellen, denn nach oben und unten ist schon reichlich Luft. Der SV Großgarnstadt braucht bei sieben Zählern Rückstand auf Rang zwei eine Siegesserie und will diese gegen Pfarrweisach starten. Auch der TSV Bad Staffelstein darf sich noch theoretische Chancen ausrechnen, ist allerdings gegen Tabellennachbar TBVfL Neustadt/Wildenheid gefordert. In der Partie zwischen dem TSV Sonnefeld und dem SV Ketschendorf könnte die Hüttl-Elf den größten Sprung machen und im Idealfall auf den 6. Platz vorpreschen.