Weißenbrunn — In der Mitgliederversammlung des Diakonievereins Weißenbrunn-Kirchleus-Gössersdorf und Hummendorf wies Pflegedienstleiterin Ute Kleylein auf eine starke Erhöhung der Zahl der zu Pflegenden hin. Hatte man im Vorjahr noch rund 50 Patienten, so sind es derzeit 61. Dies führe zwangsläufig zu viel Mehrarbeit beziehungsweise Überstunden und könne mit dem bisherigen Personalstand nicht mehr bewältigt werden. Deshalb brauche man dringend weitere Pflegefachkräfte. Kleylein dankte ihrem Team für dessen Einsatz und lobte die Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft.
Vorsitzender Pfarrer Christoph Teille (Weißenbrunn) würdigte die Arbeit der Schwestern und gab bekannt, dass die Bewertungsergebnisse durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bei der hervorragenden Note von 1,1 liege. Der stellvertretende Pfarrer Christian Schmidt (Kirchleus-Gössersdorf) gab einen beeindruckenden Bericht über seine Tätigkeit als Krankenhausseelsorger am Klinikum Kulmbach. Mit Praxis-Beispielen und Bildern konnte er dabei die Versammelten aufklären und zum Nachdenken stark anregen. ww